Dresden: Augen auf für (fast) versteckte Kunst

Dresden - Was machen Studierende der Hochschule für Bildende Kunst (HfBK), wenn sie ihre Werke derzeit nicht in der Uni präsentieren können? Einfach mal in die Stadtöffentlichkeit gehen!

Eine Werbetafel voller Plakatkunst, hier im Bahnhof Neustadt.
Eine Werbetafel voller Plakatkunst, hier im Bahnhof Neustadt.  © HfBK/Klasse Carsten Nicolai

"Wem gehört dieser Raum?" heißt die aktuelle Außenraum-Ausstellung. Seit dieser Woche sind die Werke zu sehen - wenn man die Augen aufhält.

Die künstlerische Sichtbarkeit hat in jüngster Zeit gelitten. Mit der plötzlichen Schließung kultureller Institutionen ab Mitte März hat daher der öffentliche Raum wieder an Wichtigkeit gewonnen. 

Den nutzen seit dieser Woche angehende Künstler der HfBK-Fachklasse für zeitbasierte Medien von Professor Carsten Nicolai.

13 Studierende präsentieren Plakatkunst auf aktuell nicht genutzten Werbeflächen der Firma Mambo Plak in ganz Dresden. Man muss genau hinsehen: Ist das Werbung oder Kunst? 

Wer die Motive erkennt, kann sie mit dem Hashtag #KCN und einem QR-Code in sozialen Medien teilen und die kulturelle Schnitzeljagd aus dem analogen in den virtuellen Raum verlegen. 

Die Dauer dieser Ausstellung im öffentlichen Raum ist offen. 

Titelfoto: HfBK/Klasse Carsten Nicolai

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