Bitter! Unglückliche Dresdner fallen in neuem Ranking weiter zurück - aus diesem Grund
Dresden - Das ist bitter! Die sächsische Landeshauptstadt ist abermals im SKL-Glücksatlas zurückgefallen. Nachdem im Jahr 2024 noch Platz 28 und ein Jahr später Platz 29 drin war, reicht es mittlerweile nur noch für Rang 31 von 40. Dieses Ergebnis ist laut der Studien-Macher auf die individuelle Wahrnehmung zurückzuführen.
So entspreche die Platzierung der abgefragten, subjektiven Lebenszufriedenheit. Bei der objektiven Lebensqualität, also den messbaren Wohlfahrtsindikatoren wie Kriminalität und Infrastruktur, liege Dresden hingegen auf dem 13. Rang.
"Die Dresdner sind somit mit ihrem Leben unzufriedener, als es die objektiv verfügbaren Statistiken erwarten lassen", heißt es in der Auswertung. Man spreche dabei von einem "Underperformer".
Positiv falle die Stadt bei der Bildung und sozialer Stabilität auf. "Weniger günstig ist die Wohnsituation: Eigentum ist selten, die Wohnfläche knapp. Hinzu kommt eine geringe Steuereinnahmekraft, die den kommunalen Spielraum begrenzen kann", so die Analyse.
Zugleich sei die Zahl der Krankenhausbetten niedrig, die Ärztedichte lediglich mittelmäßig. "Hinzu kommen längere Pendeldistanzen sowie eine geringe Geburtenzahl."
Im Vergleich zu den anderen 39 Städten besitzt Dresden überdurchschnittlich viele Mäßig-Zufriedene (49,8 Prozent). Dazu zählen vor allem viele Menschen mittleren Alters (30 bis 65 Jahre) und Alleinlebende. Dagegen sind Senioren und Studenten oft hochzufrieden.
Titelfoto: Robert Michael/dpa
