Braun gebrannt, Dreitagebart und ziemlich "fertsch": OB Hilbert paddelt 180 Kilometer!

Beeskow (Brandenburg) - Wer hätte gedacht, dass in Oberbürgermeister Dirk Hilbert (48, FDP) ein echter Abenteurer steckt? 

OB Dirk Hilbert (48, FDP) fuhr 180 Kilometer mit seinem Paddelboot.
OB Dirk Hilbert (48, FDP) fuhr 180 Kilometer mit seinem Paddelboot.  © Montage: Facebook/Dirk Hilbert

Braun gebrannt und mit Dreitagebart kehrte das Stadtoberhaupt am Montagabend nach einer sechstägigen Paddeltour an Land zurück. Wie ein echter Korsar schlüpfte Hilbert in den märkischen Gewässern sogar bei einer unbekannten Schönen unter!

"Fertsch" - nicht ohne Stolz postet Hilbert das Ende seiner 180 Kilometer langen "Märkischen Umfahrt" auf Facebook. Noch kurz vorm Ziel in Beeskow erwischte den FDP-Politiker in seinem knallroten Faltboot ein Gewitter. 

Seine Retterin: Eine Anglerin, die Hilbert in ihrem Motorboot Zuflucht vor Blitz, Donner und Regen gewährte.

Nicht die einzige schöne Begegnung. "Ich habe nette Dresdner getroffen, Natur pur und viel Tierwelt erlebt", so Hilbert. 

Wildschweinfamilie, Reh, zahlreiche Graureiher, Biber und prächtige Fische - allesamt schneller, als Hilbert die Handykamera zücken konnte.

Corona verlängert Hilberts Paddel-Reise

Ganz ohne Schweiß geht's natürlich auch nicht auf einer Paddeltour - besonders wenn es keine Schleusen gibt. "Allein ist das Umtragen eine Schinderei. Besonders bei der Doppelumtrage in Märkisch-Buchholz", stöhnt der OB.

"Und weil coronabedingt Ruderclubs für Gäste geschlossen sind, hat das in Fürstenwalde und Königs-Wusterhausen meine Tagesetappen um vier bis fünf Kilometer verlängert."

Trotzdem hat's Dirk Hilbert so gut auf dem Wasser gefallen, dass er schon an die nächste Paddeltour denkt. 

"Meine abendlichen Gesprächspartner und Paddler haben mir die Idee geliefert: eine Tour auf der Werra."

Titelfoto: Montage: Facebook/Dirk Hilbert

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