Dresdner gewinnt Gold bei Welt-Meisterschaften der Kfz-Mechatroniker

Dresden - Einer der vier besten Kfz-Mechatroniker der Welt kommt aus Dresden.

Tagelang schraubte der Dresdner Kfz-Mechatroniker Stefan Mißbach an Autos. Damit erkämpfte er sich in der WM den Sieg.
Tagelang schraubte der Dresdner Kfz-Mechatroniker Stefan Mißbach an Autos. Damit erkämpfte er sich in der WM den Sieg.  © WorldSkills Germany/Frank Erpinar

Gemeinsam mit drei weiteren Wettstreitern wurde der Dresdner Stefan Mißbach bei den Weltmeisterschaften der Branche am Freitagabend in Dresden mit einer Goldmedaille ausgezeichnet, wie die Organisatoren am Samstag mitteilten.

Gemeinsam mit ihm wurden der Chinese Hsu-Kun Chan, der Schweizer Florent Lacilla sowie der Italiener Hannes Egger zu den Siegern der Worldskills 2022 ernannt.

"Es war wie ein Raketenstart. Es zündete und die Emotionen sprudelten aus mir raus", freute sich Mißbach nach dem Gewinn der Goldmedaille. "Ich freue mich, dass sich das, was ich im Training an Aufwand reingesteckt habe, bezahlt gemacht und am Ende auch gelohnt hat."

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Der Dresdner absolvierte zahlreiche intensive Trainings, darunter auch in Abu Dhabi und in der Schweiz.

"Die anderen Nationen haben gelernt, dass man auch wirklich intensiv trainieren muss und sich nicht nur über andere Trainingsmethoden auslassen sollte", erklärte Hubert Romer, Offizieller Delegierter von WorldSkills Germany, zum Ergebnis der diesjährigen WM der Kfz-Mechatronik.

Es sei klar geworden: "Wenn wir exzellent werden wollen, müssen wir auch exzellent trainieren. Die Trainings sind deutlich vertieft worden, Stefan hat jeden Tag trainiert, weil er es auch wirklich wollte. Dieser Wille hat ihn zu Gold gebracht und dieser Wille hat sich allgemein auch bei dieser Special Edition der WorldSkills-Wettbewerbe gezeigt."

Stefan Mißbach freut sich über seine Goldmedaille.
Stefan Mißbach freut sich über seine Goldmedaille.  © WorldSkills Germany/Frank Erpinar

Kfz-Schrauber aus 24 Ländern gingen in Dresden an den Start

Bei dem Wettbewerb waren seit Dienstag Vertreterinnen und Vertreter der Branche aus 24 Nationen gegeneinander angetreten.

Die Fachkräfte mussten unter anderem Fehler an Motoren oder in der Karosserie-Elektrik erkennen und beheben. Dazu müssen sie unter anderem Wissen aus dem Maschinenbau, der Elektrotechnik und der Informatik vorweisen.

Zuletzt gewann Deutschland den Angaben zufolge 1995 eine Goldmedaille in der Disziplin Kfz-Mechatronik. Der Wettbewerb fand im Haus des Kfz-Gewerbes in Dresden statt.

Titelfoto: WorldSkills Germany/Frank Erpinar

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