Dresdner Musikschüler spielen mit Silly und dem "Dark Tenor"

Dresden - Wo sonst Wissenschaftler tagen oder Tanzpaare übers Parkett schweben, probt das Jugendsinfonieorchester des Heinrich-Schütz-Konservatoriums für das "Hope"-Benefizkonzert in der Kreuzkirche. Das Congress Center wird kurzfristig zum Konzertsaal.

Die jungen Geigerinnen werden u.a. Phil Schaller (14) aus der Sat.1-Show "The Voice Kids" begleiten.
Die jungen Geigerinnen werden u.a. Phil Schaller (14) aus der Sat.1-Show "The Voice Kids" begleiten.  © Petra Hornig

Die 61 jungen Musiker fiebern gespannt ihrem großen Auftritt vor knapp 900 Gästen am 30. Oktober entgegen.

Die 14- bis 18-Jährigen werden Stars wie die Rockband Silly oder "Dark Tenor" Billy Andrews (40) begleiten.

Natürlich nicht alle auf einmal - das verhindern die Corona-Abstandsregeln. "Doch die Reduzierung auf ein Streichquintett für das Benefizkonzert habe ich abgelehnt. Entweder alle oder keiner", sagt Orchesterchef Prof. Milko Kersten (55) selbstbewusst.

"Alle brennen doch darauf, mitzuwirken. Deshalb habe ich das Orchester in drei Gruppen aufgeteilt. So kommt jeder Schüler bei einem der insgesamt acht Auftritte zum Zug."

Schelmisch lacht er von seinem hohen Dirigentenstuhl herunter: "Ich hoffe, Silly wird sich umgucken, wenn die Band hört, was unser Jugendsinfonieorchester draufhat."

Insgesamt sind vier Proben angesetzt. "Teilweise wird auch im Unterricht des Konservatoriums geübt."

Professor Milko Kersten (55) dirigiert vom Podest aus das Jugendsinfonieorchester des Heinrich-Schütz-Konservatoriums.
Professor Milko Kersten (55) dirigiert vom Podest aus das Jugendsinfonieorchester des Heinrich-Schütz-Konservatoriums.  © Petra Hornig

Die meisten Musikschüler spielen seit ihrem fünften oder sechsten Lebensjahr ein Instrument. Einmal im Orchester, bleiben sie ihm oft bis zum Studium treu. Kersten kennt den Grund: "Gemeinsam zu musizieren, das ist pure Freude."

Titelfoto: Petra Hornig

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