Nach dem Monster-Fisch: Neues XXL-Tier in Dresdner Neustadt aufgetaucht!

Dresden - Sie haben es wieder getan! Nachdem ein riesiger Fisch zuletzt die Aufmerksamkeit der Dresdnerinnen und Dresdner auf sich zog, gibt es nun erneut etwas zu bestaunen. Es ist grün, groß und verzückt am Albertplatz.

Mächtig? Bedrohlich? Schön? Ein Hingucker auf jeden Fall.
Mächtig? Bedrohlich? Schön? Ein Hingucker auf jeden Fall.  © xcitepress

Erneut steht ein riesig großes Tier in Dresden rum.

Nachdem der "illegale" Fisch für ebenso viele Fragen wie große Augen sorgte, steht nun seit der Nacht zum heutigen Mittwoch der nächste "Streich" in der Landeshauptstadt.

Neue Stelle, neues Tier, altes Ziel: Um dem "Corona-Blues" kurzzeitig zu entkommen, erfreuten sich zahlreiche Schaulustige an dem lila XXL-Fisch am Dresdner Elbufer - nun soll eine große, grüne Gottesanbeterin diesen Effekt erneut hervorrufen. Diesmal in der Neustadt.

Nach dem Monster-Fisch ist vor der Monster-Gottesanbeterin!

"Illegaler" Fisch bekommt Familienzuwachs

Monsterfisch "Erwin 23" verzückte die Dresdner am Elbufer.
Monsterfisch "Erwin 23" verzückte die Dresdner am Elbufer.  © dpa/zb/Robert Michael

Der laut Stadtverwaltung zwar "coole" Fisch, war allerdings illegal. Man wünschte sich, fürs nächste Mal, doch bitte eine Genehmigung einzuholen.

Auf der freien Fläche vor der Volksbank am Albertplatz steht nun aber die "Baszd Meg Pillangót", eine riesige, grüne Gottesanbeterin aus verschiedenen Werkstoffen.

Raus aus dem "Corona-Blues", rein in ein Dresden, das "bunter" ist

"do not touch ! SchaRf & bissig". Die grüne Gottesanbeterin am Albertplatz.
"do not touch ! SchaRf & bissig". Die grüne Gottesanbeterin am Albertplatz.  © xcitepress

Zu den Hintergründen ist nicht all zu viel bekannt. Fakt ist nur: Die Gottesanbeterin möchte nicht angefasst werden.

"do not touch ! SchaRf & bissig" steht auf einem Schild am grünen Hingucker.

Das momentan nur als "HRB+C" bekannte Künstlerkollektiv hält sich bedeckt. Gegenüber Dresden Fernsehen äußerten sie sich jedoch, wie der Sender in einer Mitteilung erklärte.

Die Stadt solle mit den großen Kreaturen bunter werden. "Das war nicht unser letzter Streich", so die beiden Erschaffer schon beinahe bedrohlich.

Es seien in der Landeshauptstadt noch weitere Projekte dieser Art geplant.

Man möchte die Bürgerinnen und Bürger vom grauen Corona-Alltag etwas ablenken. "Ein politisches Ziel verfolgen wir damit jedoch nicht."

"Baszd Meg Pillangót" folgt auf "Erwin 23"

Die Künstler beim Aufbau von "Baszd Meg Pillangót".
Die Künstler beim Aufbau von "Baszd Meg Pillangót".  © xcitepress

Doch warum Dresden? Darauf geben sie direkt selbst eine Antwort: "In Berlin würde so ein Kunstwerk untergehen, umso glücklicher sind wir, dass unser Erwin 23 allein schon für so ein Aufsehen und so viel Freude gesorgt hat."

Der Fisch, Erwin 23, zog viele Schaulustige ans Dresdner Elbufer, nachdem er in einer Nacht- und Nebelaktion dort platziert wurde.

Für "Baszd Meg Pillangót" dürfte ähnliches zu erwarten sein.

Titelfoto: Montage: xcitepress, dpa/zb/Robert Michael

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