OB Hilbert fordert: Striezelmarkt mit Maske!

Dresden - Den ersten hat es in Dresden bereits "erwischt". Der Weihnachtsmarkt in der Münzgasse wurde leider abgesagt (TAG24 berichtete). Doch kommt es jetzt etwa noch schlimmer - fällt womöglich der Striezelmarkt aus?

Will den Striezelmarkt unbedingt: OB Hilbert (48, FDP).
Will den Striezelmarkt unbedingt: OB Hilbert (48, FDP).  © Eric Münch

Montagnachmittag meldete sich Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert (48, FDP) mit einer Pressemitteilung zu Wort, die er auch auf seiner Facebook-Seite postete und gab ein Update zu der unübersichtlichen Lage. 

Dort schrieb er unter anderem: "Die Absage des kleinen Weihnachtsmarktes auf der Münzgasse zeigt, in welcher schwierigen Situation wir uns in der Vorbereitung auf die Adventszeit befinden. Selbstverständlich halten wir als Stadt aber weiterhin daran fest, den #Striezelmarkt auch in diesem Jahr auszurichten. Gleiches gilt für unsere Gespräche mit den privaten Weihnachtsmarktbetreibern in Dresden."

Doch was bleibt am Ende von dem Weihnachtsmarkt übrig, wenn sämtliche Corona-Risiken berücksichtigt werden müssen? Besucher können sich schon jetzt auf einiges einstellen. 

Die Liste an Vorschlägen, die Hilbert nachschob, unter welchen Bedingungen der Striezelmarkt seiner Meinung nach stattfinden könne, wollte einfach kein Ende nehmen. 

Kontaktverfolgung soll laut Hilbert vermieden werden

Was bleibt am Ende vom Striezelmarkt übrig?
Was bleibt am Ende vom Striezelmarkt übrig?  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Man setze alles daran, ein Konzept zu entwickeln, welches "die Gefahr einer massenhaften Ansteckung mit dem Corona-Virus auf ein Minimum reduziert."

Der Markt müsse entzerrt werden, keine sehr großen Menschenansammlungen dürften sich bilden können. Doch das war bei Weitem noch nicht alles.

Hilbert schrieb weiter: "Zweitens werden wir das Tragen einer Alltagsmaske auf dem Markt anordnen und auch mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadt durchsetzen. Wie diese Regelung genau aussehen kann, erarbeiten wir gerade..."

"Drittens muss eine rechtliche Grundlage vom Freistaat vorgelegt werden, die auf eine Kontaktnachverfolgung für die Märkte verzichtet, da diese unverhältnismäßig wäre", so der OB.

Zusammenfassung: Der Striezelmarkt soll laut OB Hilbert mit Mund-Nasen-Schutz stattfinden, große Menschenansammlungen vermieden werden und alle darauf achten, dass sie niemanden anstecken und sich nicht anstecken.

Klingt nicht unbedingt nach Weihnachts-Feeling...

Titelfoto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Eric Münch

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