Öffnungsperspektive gefordert! Politiker sprechen mit Unternehmern auf dem Neumarkt

Dresden - Während Friseure am heutigen Montag wieder öffnen durften, schauen Gastronomie, Einzelhandel, Fitnessbetriebe und Hotels ins Leere. Am Mittag machten sie auf ihre Situation auf dem Neumarkt bei einem 1000-Personen-Polittalk aufmerksam.

Wirtschaftsminister Martin Dulig (47, SPD, l.) auf der Bühne mit Brautmodenausstatter Uwe Herrman (58, 2.v.l.) und Multi-Unternehmer Wolle Förster (66, 2.v.r.).
Wirtschaftsminister Martin Dulig (47, SPD, l.) auf der Bühne mit Brautmodenausstatter Uwe Herrman (58, 2.v.l.) und Multi-Unternehmer Wolle Förster (66, 2.v.r.).  © xcitepress

Wie weiter in der Corona-Krise? Während die Politik noch keinen festen Ausweg bieten kann, fordern zahlreiche Unternehmen endlich Antworten. Am Montagvormittag lud die Initiative Leere Stühle e. V. betroffene Unternehmer, egal aus welcher Branche, zu einer friedlichen Diskussion auf dem Dresdner Neumarkt ein.

Vor der Frauenkirche war eigens eine Bühne aufgebaut worden. Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig (47, SPD) erschien und stellte sich den Fragen der Teilnehmer. Weitere Politiker wie Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert (49, FDP) waren ebenfalls mit dabei.

Die Teilnehmer waren zahlreich mit ihren Protestschildern und hygienischer Mund-Nasen-Bedeckung zu dem 1000-Personen-Politiktalk gekommen.

Unter ihnen befand sich auch Brautmodenausstatter Uwe Herrmann (58), der vielen aus der VOX-Sendung "Zwischen Tüll und Tränen" bekannt sein dürfte.

Auch Multi-Unternehmer und "Sushi & Wein" Inhaber Wolle Förster (66) schloss sich dem Polittalk an.

Zahlreiche Teilnehmer waren mit Protest-Schildern und Hygiene-Masken am Montagvormittag auf dem Neumarkt gekommen.
Zahlreiche Teilnehmer waren mit Protest-Schildern und Hygiene-Masken am Montagvormittag auf dem Neumarkt gekommen.  © xcitepress

Auf Facebook zeigte die Initiative "Leere Stühle" den Talk im Livestream. Der Ärger und der finanzielle Druck war den Menschen vor Ort deutlich anzusehen. Sie errichteten sogar einen symbolischen Scheiterhaufen.

Darauf konnten die Unternehmer Waren abwerfen, welche sie aufgrund des Corona-Lockdowns nicht mehr verkaufen konnten. So landete vor allem auch Kleidung auf dem Berg.

Titelfoto: Bildmontage: xcitepress

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