Opernstar René Kollo: Hier dreht er in Dresden für sein neues Album

Dresden - Der Opernstar René Kollo veröffentlicht bald ein neues Album. Dreharbeiten dafür finden in Dresden statt.

Vom Schloss Eckberg aus genießt Tenor René Kollo (82) den Blick auf Dresden.
Vom Schloss Eckberg aus genießt Tenor René Kollo (82) den Blick auf Dresden.  © Andreas Weihs

Sein Leben ist die Musik. Auch mit 82 Jahren denkt Opernstar René Kollo noch lange nichts ans Aufhören. Im September erscheint beim Label Telamo sein neues Album "Meine große Liebe“ - und für Herzklopfen hat bei Kollo auch Dresden gesorgt!

Vorige Woche war der Tenor für zwei Tage in der Stadt. Kollo drehte ein Musikvideo mit acht Liedern aus seinem neuen Album, in dem er zwölf Klassiker u.a. von Marius Müller-Westernhagen (71), Heinz-Rudolf Kunze (63), Katja Ebstein (75) und Udo Jürgens († 2014) interpretiert.

Am Blauen Wunder sang Kollo seinen Schlagerhit "Hello, Mary Lou", vor der Semperoper „My Way“ und auf Schloss Eckberg "Meine große Liebe wohnt in einer kleinen Stadt".

Dazwischen schwärmte er: "Die Erinnerung an Dresden ist wunderbar, weil ich hier tolle Sachen gemacht habe: mit Kleiber einen unglaublichen 'Tristan', den 'Ring' mit Janowski, mit Hollreiser 'Rienzi', mit Karajan die 'Meistersinger'."

Die Dresdner Aufnahme "Der Meistersinger von Nürnberg" unter dem Dirigat von Herbert von Karajan im Jahr 1970 gilt als eine der besten Aufnahmen weltweit.

"Ich habe fast jedes Jahr eine große Produktion gemacht. Ich habe gesehen, wie die Semperoper langsam wieder entsteht. Das war eine wunderbare Zeit. Das war toll, und ich bin gerne wieder hier."

Im Hotel Schloss Eckberg: René Kollo lässt sich von Schlagersängerin Katharina Herz interviewen.
Im Hotel Schloss Eckberg: René Kollo lässt sich von Schlagersängerin Katharina Herz interviewen.  © Andreas Weihs

Über Nacht berühmt wurde René Kollo 1961 mit dem Schlager "Hello, Mary Lou“. „Davor war ich Mr. Nobody“, sagt Kollo. „An den Wochenenden machte ich Tanzmusik und konnte mich davon über die Woche ernähren. Doch dann lächelte die 'Mary Lo' mich an und alles wurde anders." Ab 1965 eroberte Kollo die Opernhäuser.

Titelfoto: Andreas Weihs

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