Stein-Attacke auf Pinguine im Zoo: Wie fies ist das denn?

Dresden - Freud und Leid gibt es bei den Pinguinen im Zoo: Während die Familie der Frackträger wächst, gab es gleichzeitig einen Anschlag auf die Zoo-Lieblinge.

Ins Becken wurden die Steine geworfen.
Ins Becken wurden die Steine geworfen.  © Eric Münch

Rund 20 Granatkiesel (etwa 3 x 4 Zentimeter groß) mit spitzen Kanten haben Besucher offenbar unbedacht ins Becken der Pingus geworfen. 

Gefährlich: "Die Pinguine spielen gern, nehmen die Steine mit dem Schnabel auf. Das kann tödlich enden", so Zoosprecher Matthias Hendel. 

Er entdeckte die Kiesel am Samstag gerade noch rechtzeitig. 

Es war nicht der erste Anschlag auf die Frackträger. 

Ein achtlos ins Becken geworfenes Eisstäbchen kostete bereits vor einigen Jahren einem Pinguin das Leben.

Gute Nachrichten gibt es indes aus den Bruthöhlen. Pingu Nummer fünf (von acht Eiern) schlüpfte letzten Mittwoch. Damit haben alle vier Paare Nachwuchs. 

"Das ist beruhigend", so Hendel. Im vergangenen Jahr hatte ein kinderlos gebliebenes Paar die Höhlen anderer Paare überfallen, vier Tiere starben.

Der jüngste Mini könnte in diesem Jahr das Nesthäkchen sein. Ein Ei blieb unbefruchtet, eines verschwand und eines ist sehr klein.

Titelfoto: Eric Münch

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