Tag des offenen Denkmals findet statt, doch einiges ist anders

Dresden - Er kann stattfinden. Trotz erschwerter Bedingungen durch die Corona-Pandemie öffnen am Sonntag zahlreiche Veranstalter in Dresden die Türen ihrer Denkmäler für interessierte Besucher. Im Vergleich zu den Vorjahren ist beim diesjährigen Tag des offenen Denkmals aber einiges anders.

Die Technischen Sammlungen Dresden bieten eine architektonische Spurensuche an.
Die Technischen Sammlungen Dresden bieten eine architektonische Spurensuche an.  © Holm Helis

"Eine Reihe Denkmalbesitzer hat gesagt, dass sie nicht mitmachen können", sagt der Leiter des Amtes für Denkmalschutz, David Klein (42). 

Denn wie überall müssen auch hier Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden. 

Statt der 58 Denkmäler aus dem vergangenen Jahr beteiligen sich dieses Mal nur 35.

Im Gegenzug hat sich die Stadt aber etwas Neues überlegt. 

"Zum ersten Mal findet der Tag auch digital statt", sagt Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch (43, Linke). 

Dabei präsentieren sich das Ständehaus, die Kirche St. Josef und das Vorwerk Nickern auf www.dresden.de/denkmaltag mit Videobeiträgen und Fotostrecken. 

"Ich hoffe, dass wir damit ein breiteres Publikum erreichen", so Klepsch. 

Bürgermeisterin Annekatrin Klepsch (43, Linke) und Amtsleiter David Klein (42) haben gestern das diesjährige Programm vorgestellt.
Bürgermeisterin Annekatrin Klepsch (43, Linke) und Amtsleiter David Klein (42) haben gestern das diesjährige Programm vorgestellt.  © Holm Helis

Klappt das, ist Amts-Chef Klein für eine Wiederholung offen. "Ich kann mir das auch in den kommenden Jahren zusätzlich zum Rundgang vorstellen", sagt er.

Damit Besucher am Sonntag nicht vor einer verschlossenen statt offenen Tür stehen, rät das Rathaus, sich vorher zu informieren, welche Regeln vor Ort gelten. Bei manchen Denkmälern ist nämlich eine Voranmeldung erforderlich.

Titelfoto: Holm Helis

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