Neue Werbekampagne: Schmeckt der Dresdner Christstollen auch den Wessis?

Dresden - Der Dresdner Christstollen soll auch den Menschen in Westdeutschland munden. Nun wurde eine neue Werbekampagne gestartet.

Mit flotten Sprüchen in der jeweiligen Mundart macht die Werbung klar, wie gut Stollen auch zu anderen Spezialitäten passt.
Mit flotten Sprüchen in der jeweiligen Mundart macht die Werbung klar, wie gut Stollen auch zu anderen Spezialitäten passt.  © Bildmontage/PR

Dresdner Christstollen zu Kölsch oder Frankfurter Äppelwoi?

Diese ungewöhnliche Kombi möchte der Schutzverband Dresdner Stollen den Deutschen an Rhein und Main mit einer großen Plakatkampagne schmackhaft machen.

Ob das ankommt?

"Herbes kombiniert mit Süßem ist sicher erst einmal eine ungewöhnliche Mischung, schmeckt aber fantastisch", schwärmt Andreas Wippler, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Schutzverbandes.

Bis zum zweiten Advent soll die Plakatkampagne den Kölnern und Frankfurtern Appetit auf das Dresdner Traditionsgebäck machen.

Dafür stehen die Motive an hochfrequentierten Zufahrtsstraßen, Ampeln und in Fußgängerzonen.

Auch auf Facebook und Instagram wird fleißig geworben.

Schon in den vergangenen Jahren gab es fleißig Werbung

Ob der Stollen Erfolg in Frankfurt/Main oder Köln (links unten) hat? Das Stollenmädchen Johanna Meitzner hätte sich die Saison sicher auch etwas anders vorgestellt.
Ob der Stollen Erfolg in Frankfurt/Main oder Köln (links unten) hat? Das Stollenmädchen Johanna Meitzner hätte sich die Saison sicher auch etwas anders vorgestellt.  © Bildmontage/sborisov/123RF&Rudolf Balasko&Holm Helis

"Wir lieben unseren Dresdner Stollen so wie die Kölner ihr Bier und die Frankfurter ihren Apfelwein, uns verbindet also eine lange kulinarische Tradition", ist sich Andreas Wippler sicher, dass das Konzept aufgeht.

Schon in den vergangenen Jahren rührte der Schutzverband die Werbetrommel in anderen deutschen Städten.

So bescheinigten zum Beispiel Plakate den Berlinern, dass der Striezel auch gut zu Matcha-Tee und Bio-Chai-Latte passe. Na dann: Wohl bekomm's!

Titelfoto: Bildmontage/PR

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