Kunstrasen ohne Mikroplastik! Striesens Nachwuchs kann auf Kork kicken

Dresden - Da macht das Kicken gleich doppelt Spaß! In den vergangenen Tagen wurden in Dresden gleich zwei neue Kunstrasenplätze eingeweiht. Die sind nicht nur topmodern und somit super bespielbar, sondern auch noch gut für die Umwelt. Denn die Stadt verzichtete auf Mikroplastik.

Zum 111-jährigen Bestehen der SG Striesen konnte Sportbürgermeister Peter Lames (57, M.) den Kunstrasenplatz an Vereinschef Christian Ballin (l.) und Dresdens Fußballpräsident Heiko Petzold übergeben.
Zum 111-jährigen Bestehen der SG Striesen konnte Sportbürgermeister Peter Lames (57, M.) den Kunstrasenplatz an Vereinschef Christian Ballin (l.) und Dresdens Fußballpräsident Heiko Petzold übergeben.  © Eigenbetrieb Sportstätten

Beim neuen Platz der SG Striesen an der Bärensteiner Straße, der den bisherigen Ascheplatz ersetzt, wird zum ersten Mal in Dresden zum Verfüllen Kork eingesetzt.

"Mit diesem Platz begeben wir uns auf ganz neue Wege", sagte Sportbürgermeister Peter Lames (57, SPD) bei der Eröffnung.

Gilt auch für die Sportanlage Saalhausener Straße. Dort ist einer der ersten unverfüllten Kunstrasenplätze in Dresden entstanden. Der neuartige Belag enthält kein Mikroplastikgranulat mehr und minimiert damit die Umweltbelastung.

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Der alte Platz war einer der letzten der Stadt, der mit sogenanntem SBR-Granulat verfüllt war, was bereits vor zwei Jahren für Diskussionen sorgte.

Die kleinen Körnchen aus Gummi können nämlich nicht nur als Mikroplastik der Umwelt schaden, sondern auch krebserregende Stoffe enthalten.

Die Gefahr ist nun aber gebannt.

Titelfoto: Eigenbetrieb Sportstätten

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