Ahoi! Laubegaster Werft bekommt "Zuwachs"

Dresden - Es herrscht Hochbetrieb in der Werft Laubegast in Dresden. Gleich an mehreren Schiffen der Weißen Flotte werden derzeit Wartungsarbeiten durchgeführt. Weil aber nicht das ganze Jahr über so viel los ist, soll bald auf dem 3,5 Hektar großen Gelände gebaut werden.

Die beiden Hallen sollen einem Neubau mit Verwaltungstrakt weichen.
Die beiden Hallen sollen einem Neubau mit Verwaltungstrakt weichen.  © Petra Hornig

"Früher wurden hier Schiffe gebaut, jetzt nur noch gewartet. Das braucht weniger Platz", erklärt Werft-Geschäftsführer Sven Spielvogel (46). 

Deshalb sollen eine Halle aus Metall und ein danebenstehendes Gerüst weichen und an ihrer Stelle ein Neubau entstehen. Darin sollen eine neue Werkhalle und ein Verwaltungsgebäude untergebracht werden. 

"Wir wollen die eigene Verwaltung herholen", sagt Spielvogel. Die sitzt momentan nämlich noch nicht auf dem Areal. Ziel sei es, das Gelände besser auszunutzen. Das soll die wirtschaftliche Stabilität der Werft sichern und damit auch deren Erhalt. 

Dafür werde ein hoher einstelliger Millionenbetrag investiert, kündigt Spielvogel an.

Derzeit wird die Konzeption für den Neubau erarbeitet. Im Frühjahr soll dann ein Studioverfahren durchgeführt werden, in dem Architekten Vorschläge vorlegen. "Nächstes Jahr wissen wir, was wir bauen wollen und können. Dann hängt es an der Stadtverwaltung", sagt Spielvogel. 

Miteigentümer und Geschäftsführer der Werft Laubegast Sven Spielvogel (46)
Miteigentümer und Geschäftsführer der Werft Laubegast Sven Spielvogel (46)  © PR

Je nachdem, wie schnell die Pläne genehmigt werden, könnten die Bauarbeiten noch 2021 oder spätestens 2022 beginnen. Die Wartung der Weißen Flotte vor Ort wird von den Plänen übrigens nicht beeinträchtigt. 

Die findet auch nach dem Eigentümerwechsel weiter in Laubegast statt.

Titelfoto: Petra Hornig

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