Lavendel oder Pinguine? Für Uta Bresan keine Frage!

Dresden - Ein Sommer voller schöner Momente, fast magisch. Auf solch einen Sommer kann wohl jeder zurückblicken. In unserer Reihe "Mein schönster Sommer" öffnen sächsische Prominente für uns ihre Fotoalben und schwelgen in Erinnerungen. Diesmal: Moderatorin Uta Bresan (56) zwischen sinnlicher Provence und eisiger Antarktis ...

Erfrischend: Besuch von Frankreichs größter Quelle in Fontaine-de-Vaucluse.
Erfrischend: Besuch von Frankreichs größter Quelle in Fontaine-de-Vaucluse.  © privat

"Ich wollte schon immer mal die blühenden Lavendelfelder der Provence sehen", sagt die Dresdnerin.

So reiste sie Ende Juli des vergangenen Jahres mit der ganzen Familie in den Südosten Frankreichs, genauer nach Valensole.

Das 800 km² große Plateau ist berühmt für seine weiten, leuchtend lila-blauen Lavendelfelder.

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"Wir sind gleich am ersten Wochenende unseres Urlaubs hin. Die Felder standen in voller Blüte. Das war ein riesengroßes Erlebnis", erzählt sie voller Begeisterung. "Als wir dann eine Woche später nochmal vorbeigefahren sind, war schon alles abgeerntet. Da hatten wir also Glück!"

Und zwar in zweifacher Hinsicht. Denn Urlaub in Frankreich war in Corona-Zeiten nur bedingt möglich. "Wir wussten bis zum Schluss nicht, ob das was wird. Doch wir hatten eine Nische gefunden, wo man gerade reisen konnte", ist Uta froh.

Deswegen hatten sie sich für ein kleines Ferienhaus entschieden. "Wir wollten ganz bewusst nicht in ein Hotel fahren, wo viele Menschen zusammenkommen", erklärt sie.

Uta Bresan und ihr Mann reisen am liebsten auf eigene Faust

Für Uta Bresan eines der Highlights: Die römische Steinbogenbrücke Pont Julien aus dem Jahr 3. v. Chr.
Für Uta Bresan eines der Highlights: Die römische Steinbogenbrücke Pont Julien aus dem Jahr 3. v. Chr.  © privat
Inmitten der blühenden Lavendelfelder von Valensole ging für Uta Bresan (56) ein lang gehegter Traum in Erfüllung.
Inmitten der blühenden Lavendelfelder von Valensole ging für Uta Bresan (56) ein lang gehegter Traum in Erfüllung.  © privat

Aber auch sonst reisen die Weltenbummler lieber auf eigene Faust.

"Wir suchen uns gern unsere Route selbst heraus. So kann man Land und Leute besser kennenlernen. Ja, wir sind eher die Abenteurer", meint sie schmunzelnd.

Diesmal führte ihre Route unter anderem nach Avignon mit dem Papstpalast, nach Glanum, eine versunkene Stadt, die wieder freigelegt wurde, und ins Bergdorf Apt.

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"Da gab es riesige Stände mit Obst und Gemüse, Stoffen, Kleidern und Gewürzen, allem, was man sich erträumen kann. Der ganze Ort war quasi ein Markt", beschreibt Uta.

"Wir haben natürlich alles mitgenommen, was man sich in Frankreich so vorstellt. Wir waren zum Beispiel in einem Käseladen mit ganz vielen verschiedenen Käsesorten. Das war großartig", erzählt die Sängerin und kommt ins Schwärmen: "Aix-en-Provence war der nächstgrößere Ort von unserer Unterkunft und ein französisches Städtchen, wie man sich das so vorstellt. Dann waren wir in der Camargue, wo es die weißen Pferde und Flamingos gibt. Und wir sind an den Strand gefahren. Das war ein ganz langer, weißer Sandstrand mit glasklarem Wasser wie in der Karibik."

Klingt nach einem Traumurlaub.

Uta Bresan: "Ich war zuvor noch nie in Frankreich"

Einmaliges Erlebnis: An die vielen Pinguine in der Antarktis erinnert sich die Moderatorin heute noch gern zurück, ebenso an die knuffigen Robben.
Einmaliges Erlebnis: An die vielen Pinguine in der Antarktis erinnert sich die Moderatorin heute noch gern zurück, ebenso an die knuffigen Robben.  © privat

"Absolut! Ich war zuvor noch nie in Frankreich und ich habe mir die Provence immer erträumt. Sie ist ein Genuss für alle Sinne. Man riecht den Lavendel und schmeckt diesen wunderbaren Käse mit Baguette, das wir jeden Morgen frisch geholt haben", schwärmt sie. "Man ist an jeder Ecke mit neuen Highlights überrascht worden."

Übertroffen werde diese Reise nur von einem Urlaub, den Uta 2016 mit ihrem Mann machte - und zwar in die Antarktis.

"Das war mein absolutes Highlight", sagt die Frohnatur. "Man ist da mit der Natur alleine. Da gibt es nur Eis und Wasser ... und Pinguine", lacht sie.

"Das ist schon fast skurril, wenn man da auf so einer kleinen Insel mit einem Boot abgesetzt wird und dann stehen da Tausende von Pinguinen vor einem. Das war für mich ein Moment, wo ich gesagt habe, ich muss mich kneifen, das kann nicht wahr sein", erzählt sie ganz entzückt.

In Saint-Rémy-de-Provence lebte und wirkte der berühmte Künstler Vincent van Gogh.
In Saint-Rémy-de-Provence lebte und wirkte der berühmte Künstler Vincent van Gogh.  © privat

"Das würde ich mit meinem Mann gerne nochmal machen. Mal schauen, ob wir das nochmal schaffen." Aber schließlich lautet ihr Kredo: "Wenn es irgendwie machbar ist, sollte man einfach machen. Denn irgendwann kann es auch zu spät sein."

Titelfoto: privat

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