Lkw bleibt in Pillnitz stecken und droht abzurutschen

Dresden - Normalerweise löscht die Feuerwehr Brände oder rettet Menschen, diesmal brauchte ein Lastwagen Hilfe. Der Lkw war auf der Wünschendorfer Straße stecken geblieben und drohte abzurutschen.

Der schwere Lkw ist auf der Wünschendorfer Straße stecken geblieben.
Der schwere Lkw ist auf der Wünschendorfer Straße stecken geblieben.  © Roland Halkasch

Am gestrigen Mittwoch, dem 8. Juli kam es auf der Wünschendorfer Straße zwischen Pillnitz und Zaschendorf zu einem kuriosen Lkw-Notfall. Gegen 13.30 Uhr mittags ist auf der kurvigen Straße ein Sattelaufleger stecken geblieben und schaffte es aus eigener Kraft nicht mehr fort.

Laut dem Bericht der Feuerwehr drohte der Lastkraftwagen nach einigen Anfahrversuchen sogar von dem Kopfsteinpflaster abzurutschen und Wohngebäude zu beschädigen. Deshalb haben die Anwohner den Notruf angerufen.

Mit einer Seilwinde und einem Rüstwagen der Einsatzkräfte konnte die Feuerwehr den Lkw aus der brenzligen Situation befreien.

Allerdings mussten sie den Sattelaufleger noch 300 Meter weit schleppen, ehe er wieder genug Haftung auf Asphaltboden finden und selbst weiterfahren konnte.

Die schweren Fahrzeuge der Feuerwehr hatten weniger Probleme damit, auf der kurvigen Landstraße voran zu kommen.
Die schweren Fahrzeuge der Feuerwehr hatten weniger Probleme damit, auf der kurvigen Landstraße voran zu kommen.  © Roland Halkasch

Der Einsatz dauerte fast drei Stunden, während dieser Zeit war die Wünschendorfer Straße komplett gesperrt. Gegen 16.15 wurde sie dann wieder freigegeben.

Insgesamt waren 18 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Albertstadt und Striesen sowie die Stadtteilfeuerwehr Pillnitz an der Rettungsmission beteiligt.

Glücklicherweise gab es am Ende weder Personen- noch Sachschaden und der Lkw konnte seine Fahrt fortsetzen.

Titelfoto: Roland Halkasch

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