14 neue Fälle, insgesamt 12 Tote: So hat Corona Dresden im Griff - und umgekehrt!

Dresden - Die Zahl der Corona-Infizierten in Dresden steigt weiter an. 14 neue Fälle meldete das Gesundheitsamt am gestrigen Dienstag. Damit haben sich bislang insgesamt 907 Dresdner mit dem Virus infiziert, zwölf von ihnen sind gestorben. 

Kerstin Haase (60, l.) vom Gesundheitsamt und Bürgermeisterin Kristin Kaufmann (44, Linke, r.) haben über die aktuelle Lage informiert.
Kerstin Haase (60, l.) vom Gesundheitsamt und Bürgermeisterin Kristin Kaufmann (44, Linke, r.) haben über die aktuelle Lage informiert.  © Montage: Thomas Türpe (2)

Im Rathaus geht man davon aus, dass die Zahlen weiter steigen. Darüber informierten Sozialbürgermeisterin Kristin Kaufmann (44, Linke) und Kerstin Haase (60) vom Gesundheitsamt.

"Wir sind mittendrin im pandemischen Geschehen", so Kaufmann. 

Es gibt aber auch gute Nachrichten: Bislang gab es weder in Kitas und Schulen noch bei Veranstaltungen irgendwelche Hotspots, durch die sich viele Dresdner angesteckt hätten. Dabei hat das Gesundheitsamt bislang rund 350 Hygienekonzepte genehmigt. 

Reiserückkehrer aus den bevorstehenden Herbstferien machen Haase ebenfalls keine Sorgen. 

"Ich rechne nicht damit, dass diese die Zahlen befeuern, denn sie haben bis jetzt eine untergeordnete Rolle gespielt", sagt sie.

Hier sieht das Gesundheitsamt Probleme im Kampf gegen das Coronavirus

Am Dienstag wurden 14 neue positive Corona-Fälle in Dresden bekannt.
Am Dienstag wurden 14 neue positive Corona-Fälle in Dresden bekannt.  © dpa/Jan Woitas/dpa-Zentralbild

Probleme machen dem Gesundheitsamt allerdings Verweigerer bei der Ermittlung von Kontaktpersonen. 

Häufig würden falsche Angaben gemacht oder Daten weggelassen. Manch einer lege auch einfach auf, wenn das Gesundheitsamt anrufe, weil der Name als Kontakt genannt wurde. 

"Wenn wir dann keine Adresse haben, können wir auch keinen Quarantäne-Bescheid zustellen", sagt Haase. 

Das Rathaus appelliert an die Dresdner, sich an die Regeln zu halten, um gut durch die Pandemie zu kommen.
Das Rathaus appelliert an die Dresdner, sich an die Regeln zu halten, um gut durch die Pandemie zu kommen.  © dpa/Kay Nietfeld

Einzelfälle wie diese machen den derzeit 15 Ermittlern das Leben schwer.

Titelfoto: Montage: dpa/Jan Woitas/dpa-Zentralbild, dpa/Kay Nietfeld, Thomas Türpe

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