Damit die Arbeiter in die Chip-Fabrik kommen: Neue Buslinie für den Dresdner Norden

Dresden - Eine Milliarde Euro investiert Bosch in die neue Chip-Fabrik im Dresdner Norden, 700 Arbeitsplätze entstehen allein am neuen Standort, viele weitere in der Umgebung.

Bosch allein schafft im Dresdner Norden etwa 700 Arbeitsplätze. Die Verkehrsbetriebe wollen reagieren.
Bosch allein schafft im Dresdner Norden etwa 700 Arbeitsplätze. Die Verkehrsbetriebe wollen reagieren.  © Thomas Türpe

Die DVB passen deshalb jetzt ihr Busnetz an. 290.000 Euro Mehrkosten pro Jahr sollen jährlich knapp 700.000 neue Fahrgäste einbringen.

Der Dresdner Norden boomt. Neue Wohn- und Gewerbestandorte, wie zum Beispiel die Bosch-Ansiedlung im Airportpark, sind entstanden. Die Pendlerströme haben sich verändert. 

"Vor allem die Menschen im Umland sollen nun besser an die Arbeitsplätze angebunden werden", sagt DVB-Sprecherin Anja Ehrhardt (47).

So soll die neue Buslinie 78, einmal pro Stunde aus Radeberg und einmal aus Ottendorf-Okrilla kommend, jeweils über Langebrück und Klotzsche in den Airportpark und weiter nach Wilschdorf fahren. Ab Schönborn fährt der Bus damit jede halbe Stunde.

Die neue Linie 77 fährt, so der Plan, im Berufsverkehr stündlich ab Marsdorf über den Flughafen weiter zur Haltestelle Karl-Marx-Straße. In Klotzsche rollt der Bus aller zehn Minuten. 

Die "78" zum Bosch-Werk wird komplett neu geplant. Aktuell fährt die Linie nur zum Bahnhof Klotzsche. Startschuss wäre Anfang 2022.
Die "78" zum Bosch-Werk wird komplett neu geplant. Aktuell fährt die Linie nur zum Bahnhof Klotzsche. Startschuss wäre Anfang 2022.  © Thomas Türpe

Umstiege zwischen beiden Linien sind möglich, die S-Bahn-Haltestellen werden eingebunden. Das letzte Wort hat nun der Stadtrat

Stimmt der zu, könnten die neuen Linien ab Anfang 2022 fahren. 

Titelfoto: Thomas Türpe

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