Bildungsticket, Kitabeiträge, Parkgebühren: Was in Dresdens neuem Haushalt steht

Dresden - Der neue Dresdner Haushalt ist beschlossene Sache. Aber was steht nun drin und was haben die Dresdner davon? Wir erklären wichtige Eckpunkte:

Erleichterung bei vielen Eltern: Die Kita-Gebühren in Dresden steigen 2021 überhaupt nicht.
Erleichterung bei vielen Eltern: Die Kita-Gebühren in Dresden steigen 2021 überhaupt nicht.  © dpa/Uwe Anspach

Das Bildungsticket kommt. Ab dem Schuljahr 2021/22 sollen für alle Schüler ermäßigte Abo-Monatskarten angeboten werden. Kosten: eine halbe Million Euro im kommenden Jahr und eine ganze im Jahr 2022. Außerdem soll der OB mit dem Freistaat verhandeln, um mit Landesmitteln einen Ticketpreis von 15 Euro pro Schüler zu realisieren.

Kitabeiträge sollen stabil bleiben, Parkgebühren nur moderat steigen. Den Verzicht auf eine Erhöhung der Elternbeiträge lässt sich der Stadtrat dabei 17 Millionen Euro in den kommenden beiden Jahren kosten. Die geringere Erhöhung der Parkgebühren schlägt im gleichen Zeitraum mit Kosten in Höhe von 12 Millionen Euro zu Buche.

Hebammenförderung bleibt. Die ursprünglich geplante Streichung der städtischen "Geburtshilfeprämie" hatte im November für Aufregung gesorgt (TAG24 berichtete). Damit es weitergeht, werden jährlich 200.000 Euro bereitgestellt.

Mehr Geld für Citymanagement und Sicherheit auf der Straße

100.000 Euro pumpt die Stadt in die Robotron-Kantine, um eine Zwischennutzung zu ermöglichen.
100.000 Euro pumpt die Stadt in die Robotron-Kantine, um eine Zwischennutzung zu ermöglichen.  © Holm Helis

Das Citymanagement bekommt mehr Geld. Mit den jährlich 100.000 Euro mehr soll die Neuaufstellung des durch die Corona-Pandemie gebeutelten innerstädtischen Einzelhandels unterstützt werden.

Die Robotron-Kantine bleibt zugänglich. Für 100.000 Euro soll eine für die Öffentlichkeit zugängliche kulturelle Zwischennutzung im Sommer 2022 organisiert werden.

Die Sicherheit im Straßenverkehr lässt sich die Stadt zusätzlich 800.000 Euro pro Jahr kosten.

Das Geld soll in Radwege, Schulwegepläne mit sicheren Routen und ein "Bike & Ride Konzept" für die Bahnhöfe fließen.

Titelfoto: Montage: dpa/Uwe Anspach, Holm Helis

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