Blei-Reste unter dem Ferdinandplatz entdeckt

Dresden - Altlasten wurden jetzt auch am Ferdinandplatz entdeckt, wo das Rathaus das neue Verwaltungszentrum bauen will. Dort laufen aktuell vorbereitende Tiefbauarbeiten und archäologische Grabungen. 

Die archäologischen Ausgrabungen am Dresdner Ferdinandplatz haben schon eine Menge zutage gebracht
Die archäologischen Ausgrabungen am Dresdner Ferdinandplatz haben schon eine Menge zutage gebracht  © Thomas Türpe

"Dabei wurden in einem Keller, in dem eine Druckerei untergebracht war, stark erhöhte Anteile von Blei und Antimon sowie verkohltes Papier mit pastösen Beimengungen gefunden. 

Das Blei stammt aus geschmolzenen Bleilettern der Druckerei", so ein Stadtsprecher. 

Antimon ist ein Halbmetall, das zur Härtung von Blei- und Zinnlegierungen dient. 


Verantwortlich vor Ort (v.l.): Sachgebietsleiter Bernd Richter (65) ,Projektleiter Holger Heiser (60) und Renè Baumert (44), radiologische Baubegleitung.
Verantwortlich vor Ort (v.l.): Sachgebietsleiter Bernd Richter (65) ,Projektleiter Holger Heiser (60) und Renè Baumert (44), radiologische Baubegleitung.  © Petra Hornig

Nun müssen rund 1800 Tonnen Aushub als Sonderabfall in der Aufbereitungsanlage Frauenrath in Bretnig entsorgt werden.

Titelfoto: Thomas Türpe

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