Carolabrücke: Deshalb dauert die Sanierung länger

Dresden - Die Sanierung der Carolabrücke dauert länger als geplant! Darüber informierte Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (43, Grüne) am Montag bei einem Vor-Ort-Termin.

Amtsleiter Robert Franke (43, l.) und Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (43, Grüne) zeigen, wo der neuartige Beton verbaut wird.
Amtsleiter Robert Franke (43, l.) und Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (43, Grüne) zeigen, wo der neuartige Beton verbaut wird.  © Ove Landgraf

Statt wie vorgesehen am Jahresende wird der in Blickrichtung Neustadt rechte Brückenzug erst im nächsten Frühjahr wieder für den Verkehr freigegeben.

Der Grund für die Verzögerung ist aber nicht die Corona-Pandemie, sondern technisch bedingt. "Es musste eine zusätzliche Ausgleichsschicht aufgebracht werden", erklärt Bauamtsleiter Robert Franke (43). "Das war nicht vorhersehbar."

Mittlerweile vorherzusehen ist dagegen die künftige Breite der Brücke. Seit Monatsbeginn wurde bereits die Hälfte der 200 Betonfertigteile eingebaut, über die ab Oktober der Rad- und Fußweg verläuft.

Der wird durch den Einsatz von modernem Carbonbeton, der an der TU entwickelt wurde, von 3,60 Meter auf 4,25 Meter verbreitert (TAG24 berichtete).

"Die Verbreiterung von 65 Zentimetern klingt nicht viel, ist aber ein Quantensprung", sagt Schmidt-Lamontain.

Wenn der Rad- und Fußweg im Herbst fertig ist, können dann die Arbeiten an der Fahrbahn beginnen. Sind die abgeschlossen, dürfen die Autos in Richtung Neustadt zurückkehren.

Im Jahr 2022 sollen sie dann Gesellschaft von den Autos der Gegenfahrbahn erhalten. Dann ist der mittlere Brückenzug mit der Sanierung dran. Für den dritten gebe es noch keine Zeitleiste, sagt Franke.

Titelfoto: Ove Landgraf

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