Coronavirus in Dresden: Inzidenz etwas über 10

Die Corona-Krise in Dresden: Die Stadt selbst meldete seit Beginn der Pandemie 30.819 mit dem Virus infizierte Menschen, aktuell liegt die Zahl der aktiven Infektionen bei 98. Die 7-Tage-Inzidenz liegt laut der Stadt bei 10,8 (Stand: 22. Juli, 12 Uhr; Vortag: 10,2). Der Wert des RKI liegt bei 10,2 (Stand: 23. Juli, 12 Uhr; Vortag: 9,7).

Weil die Fallzahlen sinken und das schöne Wetter wieder lockt, tummeln sich auch mehr Menschen am Dresdner Elbufer.
Weil die Fallzahlen sinken und das schöne Wetter wieder lockt, tummeln sich auch mehr Menschen am Dresdner Elbufer.

Aufgrund der bis dahin gesunkenen Inzidenz ist am 19. Mai in Dresden die Corona-Notbremse außer Kraft getreten.

Statt des Infektionsschutzgesetzes ist nun wieder die sächsische Corona-Schutzverordnung in Kraft.

Liegt die Inzidenz bei unter 10 muss beim Einkaufen im Geschäft oder Supermarkt keine Maske mehr getragen werden.

Dresden: Dresden-Inzidenz sinkt: Was gilt nun für die gelockerte Maskenpflicht beim Shopping?
Dresden Dresden-Inzidenz sinkt: Was gilt nun für die gelockerte Maskenpflicht beim Shopping?

Auch in der Landeshauptstadt können sich Menschen über viele Lockerungen freuen. Das heißt jedoch nicht, dass alle Corona-Regeln aufgehoben werden.

Wir halten Euch hier im Ticker zur aktuellen Lage in Dresden und Sachsen auf dem Laufenden.

+++ Ältere Corona-Updates aus Dresden und Sachsen findet Ihr im TAG24-Coronavirus-Newsarchiv +++

Alle weiteren Infos aus Deutschland und der Welt gibt's in unserem Corona-Liveticker.

Update, 23. Juli, 12 Uhr: Aktuelle Zahlen für Dresden

Die Stadt Dresden meldet für Freitag 17 neue Infektionen. Sterbefälle oder Krankenhauseinweisungen gab es keine weiteren.

Die Inzidenz beträgt laut Stadt 10,8, die vom Robert-Koch-Institut 10,2.

Update, 23. Juli, 9.07 Uhr: Infektionsgeschehen in Sachsen weiter unter Bundesdurchschnitt

Sachsen hat im Vergleich der Bundesländer die drittniedrigste Corona-Ansteckungsrate.

Das Robert Koch-Institut gab die Sieben-Tage-Inzidenz am Freitag mit 3,8 und damit etwas höher als am Vortag (3,4) an. Niedriger war der Wert am Freitag laut RKI nur in Sachsen-Anhalt (2,9) und Mecklenburg-Vorpommern (3,0). Im Bundesdurchschnitt infizierten sich innerhalb von sieben Tagen 13,2 Menschen pro 100.000 Einwohner.

Für Sachsen meldete das RKI am Freitag 28 neue Corona-Infektionen und zwei neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus. Am höchsten ist das Infektionsgeschehen zurzeit in Dresden mit einer Inzidenz von 10,2, am niedrigsten in den Landkreisen Görlitz und Meißen sowie in Chemnitz (alle 0,8).

Trotz solider Corona-Zahlen heißt es weiter: Abstand halten.
Trotz solider Corona-Zahlen heißt es weiter: Abstand halten.  © Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 22. Juli, 19.31 Uhr: Sachsen fördert Forschungsprojekt zu Long-Covid

Der Freistaat Sachsen fördert eine Studie der Universitätsmedizin Leipzig zu den Langzeitfolgen einer Covid-19-Erkrankung.

Dafür werde rund eine halbe Million Euro bereitgestellt, teilte Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow (42, CDU) am Donnerstag mit.

300 Menschen werden in der Studie nach einer überstandenen Infektion mit dem Coronavirus untersucht. Von ihnen lägen auch schon Gesundheitsdaten aus der Zeit vor ihrer Erkrankung vor, weil sie bereits Teilnehmer einer anderen Leipziger Studie waren.

Zu den Long-Covid genannten Langzeitfolgen einer Erkrankung gehören Erschöpfung, Müdigkeit, verminderte Gedächtnisleistungen und Herzschäden.

Update, 22. Juli, 16.44 Uhr: Aktuelle Fallzahlen in Dresden

Die sächsische Landeshauptstadt meldete am Donnerstag acht neue Infektionen mit dem Coronavirus. Insgesamt haben sich seit dem Beginn der Pandemie 30.802 Menschen mit Covid-19 infiziert.

Es gab keine weiteren Todesfälle und keine weitere Person wurde in Zusammenhang mit Sars-CoV-2 ins Krankenhaus eingewiesen. Zudem gelten zwei weitere Personen als genesen.

Die Inzidenz-Werte in Dresden stiegen laut Angabe der Stadt auf 10,2 (Vortag: 9,2). Laut Meldung des Robert-Koch-Institutes beträgt der Wert 9,7 (Vortag: 7,2).

Update, 22. Juli, 12 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen wieder leicht gestiegen

Die Corona-Ansteckungsrate in Sachsen ist wieder leicht gestiegen. Das Robert Koch-Institut gab den Wert der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen am Donnerstag mit 3,4 an (Vortag 2,9).

Damit ist Sachsen eines der Bundesländer mit dem geringsten Infektionsgeschehen. Noch niedriger war die Sieben-Tage-Inzidenz laut RKI am Donnerstag nur in Mecklenburg-Vorpommern (2,7) und Sachsen-Anhalt (2,8).

Bundesweit stieg die Inzidenz am Donnerstag auf 12,2. Binnen 24 Stunden wurden dem RKI 1890 Corona-Neuinfektionen gemeldet.

Den mit Abstand höchsten Wert im Freistaat meldete das RKI für Dresden (9,7). Am niedrigsten war die Inzidenz den Angaben zufolge in Chemnitz (0,8). Insgesamt meldeten die Gesundheitsämter dem RKI 32 Neuansteckungen binnen 24 Stunden in Sachsen und fünf Todesfälle.

Update, 22. Juli, 9.20 Uhr: Trotz nachlassender Impfbereitschaft nur wenige Dosen entsorgt

Trotz nachlassender Impfbereitschaft muss nach Angaben des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in den sächsischen Impfzentren nur wenig Corona-Impfstoff entsorgt werden.

Mehr dazu in unserem Artikel: "So viele Impf-Dosen mussten schon weggeworfen werden"

Trotz nachlassender Impfbereitschaft muss nach Angaben des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in den sächsischen Impfzentren nur wenig Corona-Impfstoff entsorgt werden.
Trotz nachlassender Impfbereitschaft muss nach Angaben des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in den sächsischen Impfzentren nur wenig Corona-Impfstoff entsorgt werden.  © Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 21. Juli, 13.41 Uhr: AfD-Urban bezweifelt Wirksamkeit von Corona-Impfung

AfD-Fraktionschef Jörg Urban (57) bezweifelte die Wirksamkeit der Corona-Impfungen. Auch mit Impfung würden sich sehr viele Menschen infizieren und die Infektion weitergeben, behauptete er am Mittwoch im Landtag.

"Insbesondere für junge Menschen ist die Gefahr von bleibenden Impfschäden ähnlich hoch wie die Gefahr von Schäden durch eine Corona-Erkrankung", behauptete er weiter. Urban warf Regierungschef Michael Kretschmer (46, CDU) vor, mit moralischem Druck einen "direkten oder indirekten Impfzwang" aufzubauen: "Die letzten eineinhalb Jahre waren geprägt von Freiheitsbeschränkungen, von Einschränkungen demokratischer Rechte, von politischer Unvernunft."

CDU-Generalsekretär Alexander Dierks (33) widersprach heftig und nannte Urbans Ausführungen "schwachsinniges Geschwurbel".

Der Dresdner Landtag bei seiner Sitzung am Mittwoch.
Der Dresdner Landtag bei seiner Sitzung am Mittwoch.  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 21. Juli, 13.04 Uhr: Freiberg mit Eilantrag gegen Corona-Regeln gescheitert

Die Stadt Freiberg ist mit einem Eilantrag auf gelockerte Corona-Regeln bei ihrem Bergstadtfest gescheitert.

Gäste müssen bei dem Fest entsprechend der sächsischen Corona-Verordnung ihre Kontaktdaten angeben und einen tagesaktuellen Test vorweisen, wie das Oberverwaltungsgericht Bautzen am Mittwoch mitteilte.

Die Kommune hatte sich vor dem Gericht gegen Auflagen für das Bergstadtfest gewehrt, das von Donnerstag bis Sonntag geplant ist. Nach der aktuellen Schutzverordnung des Freistaats gelten dafür die Regeln für Großveranstaltungen. Freiberg argumentierte, dass die vorgesehenen Beschränkungen unverhältnismäßig in das Recht auf kommunale Selbstverwaltung eingriffen.

Das sah das Gericht anders: Die Beschränkungen seien nicht unverhältnismäßig und dienten der Kontrolle des Infektionsgeschehens. Das Hygienekonzept der Stadt sei nicht ausreichend, um die erhöhte Infektionsgefahr bei einer Großveranstaltung einzudämmen.

Update, 21. Juli, 12.10 Uhr: Aktuelle Fallzahlen in Dresden

Die sächsische Landeshauptstadt meldete am Mittwoch zwölf neue Infektionen mit dem Coronavirus. Insgesamt haben sich seit dem Beginn der Pandemie 30.794 Menschen mit Covid-19 infiziert.

Es gab keine weiteren Todesfälle. Eine Person wurde in Zusammenhang mit Sars-CoV-2 ins Krankenhaus eingewiesen. Zudem gelten zwei weitere Personen als genesen.

Die Inzidenz-Werte in Dresden sanken laut Angabe der Stadt auf 9,2 (Vortag: 10,4). Laut Meldung des Robert-Koch-Institutes beträgt der Wert 7,2 (Vortag: 10,2).

Mit dem Absenken der Inzidenz unter der 10er-Marke rückt eine Aufhebung der gelockerten Maskenpflicht beim Einkaufen vorerst wieder ein Stückchen weiter weg.

Update, 21. Juli, 10.50 Uhr: Impfbereitschaft sinkt - Minister Dulig alarmiert

Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig (47, SPD) hält die mangelnde Impfbereitschaft in Sachsen für ein hohes Risiko.

Sachsen stehe bei den Impfquoten deutschlandweit an letzter Stelle, sagte er am Mittwoch im Landtag. "Das ist eine Gefahr, das ist eine Gefahr für den anstehenden Herbst." Dulig appellierte an die Abgeordneten, gemeinsam für die Corona-Schutzimpfung zu werben und die Impfbereitschaft zu steigern. Sich impfen zu lassen sei ein Akt der Solidarität mit jenen, die nicht geimpft werden können.

"Wir alle sollten noch eine andere Motivation mitbringen", sagte Dulig. Die Infektionszahlen würden wieder steigen. Man könne nur hoffen, dass keine neue Welle komme und man erneut einen Lockdown verhängen müsse. Ziel bleibe es, die Neuinfektionen zu reduzieren und ein Wiederaufflammen der Pandemie zu verhindern. Sollte es im Rahmen einer vierten Welle erneut zu Kontaktbeschränkungen kommen, dürfe die Wirtschaft nicht mehr heruntergefahren werden.

Innenminister Roland Wöller (51, CDU) erinnerte daran, dass in Sachsen inzwischen mehr als 10.000 Menschen an einer Corona-Infektion gestorben sind: "Corona hat unser Land schwer getroffen", so Wöller.

Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig (47, SPD).
Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig (47, SPD).  © Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 21. Juli, 10.15 Uhr: Nachwuchswerbung für die Kirche per Post

12.000 getaufte und konfirmierte Jugendliche der 9. und 10. Klassen in Sachsen bekommen dieser Tage Post vom evangelischen Landesbischof Tobias Bilz.

In dem Brief ermutigt er die Mädchen und Jungen, sich in der Kirche zu engagieren und stellt entsprechende Berufe vor, wie das Landeskirchenamt in Dresden am Mittwoch mitteilte. Die vielen jungen Leute brächten neue Ideen und "frischen Wind" in die Gemeinden.

"Das ist nicht immer einfach – aber wichtig für die Kirche", schreibt er und fordert die Jugendlichen zugleich auf, ihm von ihren Erfahrungen in der Corona-Pandemie zu erzählen sowie von ihren Sorgen und Wünschen.

Titelfoto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

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