Coronavirus in Dresden: Inzidenz sinkt in Sachsen, steigt aber in der Landeshauptstadt

Die Corona-Krise in Dresden: Die Stadt selbst meldete seit Beginn der Pandemie 29.802 mit dem Virus infizierte Menschen, aktuell liegt die Zahl der aktiven Infektionen bei 1267. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 82,8. (Stand: 15. Mai, 12 Uhr). Der Inzidenz-Wert des RKI liegt bei 79,9 (Stand: 16. Mai, 7 Uhr).

Auf der Brühlschen Terrasse in Dresden sind wegen der Coronavirus-Pandemie und dem Lockdown deutlich weniger Personen unterwegs als gewohnt.
Auf der Brühlschen Terrasse in Dresden sind wegen der Coronavirus-Pandemie und dem Lockdown deutlich weniger Personen unterwegs als gewohnt.  © Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

Im Freistaat gilt seit dem 24. April die Corona-Notbremse mit verschärften Maßnahmen.

Wir halten Euch hier im Ticker zur aktuellen Lage in Dresden und Sachsen auf dem Laufenden.

+++ Ältere Corona-Updates aus Dresden und Sachsen findet Ihr im TAG24-Coronavirus-Newsarchiv +++

Alle weiteren Infos aus Deutschland und der Welt gibt's in unserem Corona-Liveticker.

Update, 16. Mai, 16 Uhr: Zahlreiche Fans bei Dynamo-Spiel erschienen - Situation eskaliert

Mit einem Großaufgebot hat die Polizei am Sonntag das letzte Heimspiel von Fußball-Drittligist Dynamo Dresden gegen Türkgücü München abgesichert. Die Situation eskalierte zu Teilen, Einsatzkräfte wurden von Fans mit Pyrotechnik beworfen.

Alle aktuellen Informationen im TAG24-Ticker zu dem Aufstieg von Dynamo Dresden und den Polizeieinsätzen in der Stadt.

Ein Großaufgebot von Polizei kümmert sich um Hunderte Fans, die zum Stadion gekommen sind.
Ein Großaufgebot von Polizei kümmert sich um Hunderte Fans, die zum Stadion gekommen sind.  © Steffen Füssel

Update, 16. Mai, 14.11 Uhr: Von Sachsen in die Ägäis - Flugverbindungen nach Griechenland

Die Flughäfen Leipzig-Halle und Dresden sind seit Sonntag wieder mit Zielen in Griechenland verbunden. Wie die Mitteldeutsche Flughafen AG mitteilte, fliegt die Freebird Airlines Europe unter anderem im Auftrag des Reisekonzerns Tui die griechischen Inseln Kreta, Kos und Rhodos an. Sundair verbindet Dresden mit Rhodos und Heraklion (Kreta). Kos und Korfu ergänzen ab dem 3. beziehungsweise 29. Juni den Flugplan.

Für die Einreise nach Griechenland sei derzeit ein negativer PCR-Test erforderlich, der nicht älter als 72 Stunden alt sein dürfe, hieß es. An den Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden biete ein privater Anbieter solche Tests kostenpflichtig im «Go Care Covid19-Testcentrum» an. Griechenland-Reisende, die anhand eines schriftlichen Zertifikates zwei Wochen vor der Einreise schon über zwei Schutzimpfungen verfügen, benötigten keinen Test.

Update, 16. Mai, 12.29 Uhr: Aktuelle Fallzahlen für Dresden

Die sächsische Landeshauptstadt meldete am Sonntag 21 Neuinfektionen und keine weiteren Todesfälle.

Insgesamt gab es damit in Dresden 29.823 Corona-Erkrankungen und 1060 Sterbefälle seit Beginn der Pandemie. 22 weitere Patienten gelten als genesen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg laut RKI auf 79,9 (Vortag: 74,9) an. Laut Angaben der Stadt Dresden liegt die Inzidenz derzeit bei 83,7 (Vortag: 82,8).

Anna Ritter sitzt im Corona-Testzentrum in der EnergieVerbund Arena vor Robert Lüderitz, Mitarbeiter im Testzentrum. Das Testzentrum in der Eissporthalle bietet kostenlose Bürgertests und auch kostenpflichtige PCR-Tests an.
Anna Ritter sitzt im Corona-Testzentrum in der EnergieVerbund Arena vor Robert Lüderitz, Mitarbeiter im Testzentrum. Das Testzentrum in der Eissporthalle bietet kostenlose Bürgertests und auch kostenpflichtige PCR-Tests an.  © Sebastian Kahnert/dpa

Update, 16. Mai, 10.46 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen sinkt weiter

In der Corona-Pandemie befindet sich auch Sachsen langsam auf dem Weg der Genesung. Die Zahl täglicher Neuansteckungen ging am Sonntag erneut zurück. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) lag die 7-Tage-Inzident bei 111,5. Am Samstag waren es noch 122,6.

Sachsen ist hinter Thüringen (127,5) aber noch immer das Bundesland mit der höchsten Sieben-Tage-Inzidenz. Bundesweit sank sie am Sonntag auf 83,1. Den geringsten Wert hat Schleswig-Holstein (36,5).

Das RKI registrierte am Sonntag für Sachsen binnen 24 Stunden 368 nachgewiesene Neuinfektionen und zwei weitere Todesfälle. Damit haben sich seit Beginn der Pandemie im März 2020 im Freistaat 277.820 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. 9374 Frauen und Männer sind an oder mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

Update, 16. Mai, 7 Uhr: Inzidenz steigt in Dresden

In Dresden liegt die Inzidenz am Sonntagmorgen (7 Uhr) bei 79,9 (Vortag: 74,9).

Update, 15. Mai, 16.30 Uhr: MP Kretschmer für mehr Freiheiten schon nach erster AstraZeneca-Dosis

Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (46, CDU) fordert mehr Freiheiten beim Reisen auch für Bürger, die bisher nur eine erste Dosis des Corona-Impfstoffs AstraZeneca erhalten haben.

Mehr dazu hier: Ministerpräsident Kretschmer für mehr Freiheiten schon nach erster AstraZeneca-Dosis.

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (45, CDU).
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (45, CDU).  © Ulf Mauder/dpa

Update, 15. Mai, 13 Uhr: Aktuelle Fallzahlen für Dresden

Die sächsische Landeshauptstadt meldete am Samstag acht Neuinfektionen und keine weiteren Todesfälle.

Insgesamt gab es damit in Dresden 29.802 Corona-Erkrankungen und 1060 Sterbefälle seit Beginn der Pandemie. 76 weitere Patienten gelten als genesen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz sank laut RKI auf 74,9 (Vortag: 87,3) an. Laut Angaben der Stadt Dresden liegt die Inzidenz derzeit bei 82,8 (Vortag: 89,1).

Update, 15. Mai, 10.49 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen sinkt weiter, vier Regionen unter 100

Bei der Corona-Pandemie deutet sich auch in Sachsen eine leichte Entspannung an. Die Zahl der täglichen Neuansteckungen ging am Samstag weiter zurück. Nach Angaben des Robert Koch-Institutes (RKI) lag die 7-Tage-Inzidenz bei 122,6. Sachsen ist hinter Thüringen (132,1) das Bundesland mit der höchsten Inzidenz. Bundesweit sank sie am Samstag auf 87,3. Den geringsten Wert hat Schleswig-Holstein (39,1).

In Sachsen selbst gibt es weiter ein sehr differenziertes Bild. Mit dem Landkreis Mittelsachsen (238,1) und dem Erzgebirgskreis (236,8) liegen zwei der drei bundesweit am stärksten betroffenen Regionen im Freistaat. Nur in Coburg 255,6 ist der Wert noch höher. Vier Gebiete in Sachsen liegen inzwischen unter der Schwelle von 100: die Städte Leipzig (59,9) und Dresden (74,9) sowie der vormalige Corona-Hotspot Vogtland (78,3) und Nordsachsen (91,5).

Das RKI registrierte für Sachsen binnen 24 Stunden 610 nachgewiesene Neuinfektionen und fünf weitere Todesfälle. Damit haben sich seit Beginn der Pandemie im Freistaat 277.434 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. 9372 Frauen und Männer sind an oder mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

Auch in Dresden wird weiterhin fleißig auf das Coronavirus getestet.
Auch in Dresden wird weiterhin fleißig auf das Coronavirus getestet.  © Sebastian Kahnert/dpa

Update, 15. Mai, 10.26 Uhr: Jugendarbeitslosigkeit in Sachsen in der Pandemie gestiegen

Die Jugendarbeitslosigkeit in Sachsen ist in der Corona-Pandemie gestiegen. Der Anteil Betroffener betrug einer Statistik zufolge im vergangenen Jahr 7,0 Prozent - 1,5 Prozentpunkte mehr als im Bundesdurchschnitt. 2019 waren es im Freistaat 6,1 Prozent.

"Zu vielen jungen Menschen in Sachsen fehlt die Perspektive. Durch die Corona-Pandemie hat sich die Lage noch verschlimmert", sagte Sabine Zimmermann, Bundestagsabgeordnete der Linken aus Zwickau, am Samstag der Deutschen Presse-Agentur. Der Anteil habe in Sachsen wie schon im Vorjahr höher gelegen als die Arbeitslosenquote für alle zivilen Erwerbspersonen. Bundesweit sei das hingegen umgekehrt. Mehr zu diesem Thema lest Ihr bei TAG24 unter "Perspektive fehlt: Jugendarbeitslosigkeit in Sachsen in der Pandemie gestiegen".

Linke-Politikerin Sabine Zimmermann (60) leitet im Bundestag den Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Sie hat jetzt die Zahlen zur Jugendarbeitslosigkeit erfragt.
Linke-Politikerin Sabine Zimmermann (60) leitet im Bundestag den Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Sie hat jetzt die Zahlen zur Jugendarbeitslosigkeit erfragt.  © Uwe Meinhold

Update, 15. Mai, 8.09 Uhr: Polizei will Corona-Proteste mit Großaufgebot unterbinden

Die Dresdner Polizei will an diesem Samstag Corona-Proteste von Anhängern der "Querdenken"-Bewegung unterbinden. Die Stadt hatte mehrere Versammlungen untersagt und das Verbot auch vom Verwaltungsgericht Dresden bestätigt bekommen. Der Anmelder war dann mit einem Eilantrag vor das Oberverwaltungsgericht nach Bautzen gezogen. Dieses bestätigte das Verbot am Freitagabend und schloss sich im Wesentlichen den Argumenten des Verwaltungsgerichts an.

Die Verwaltungsrichter in Dresden waren der Prognose der Landeshauptstadt gefolgt, wonach von den Versammlungen mit insgesamt 5000 angemeldeten Teilnehmern nicht vertretbare Corona-Gefahren für Teilnehmer, Polizisten und Passanten ausgehen, die nur durch ein Verbot zu vermeiden sind.

Die Polizei hat sich wie bei früheren Anlässen darauf eingestellt, dass Kritiker der Corona-Schutzmaßnahmen trotz des Demonstrationsverbots in die Innenstadt kommen. Es wird mit erheblichen Verkehrseinschränkungen gerechnet.

Titelfoto: Sebastian Kahnert/dpa

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