Coronavirus in Dresden: Inzidenz steigt leicht

Die Corona-Krise in Dresden: Die Stadt selbst meldete seit Beginn der Pandemie 32.306 Corona-Infektionen, aktuell liegt die Zahl der aktiven Infektionen bei 629. Die 7-Tage-Inzidenz des RKI liegt bei 52,1 (Vortag: 49,3; Stand 17. September, 8 Uhr).

In Dresden genießen die Leute den Spätsommer.
In Dresden genießen die Leute den Spätsommer.  © Sebastian Kahnert/dpa

In Sachsen trat am 26. August eine neue Corona-Schutzverordnung in Kraft. Mit ihr wurde das Leben in der Corona-Pandemie etwas leichter. Denn ein Lockdown ist mit der zunächst bis 22. September geltenden Verordnung nicht mehr vorgesehen.

Nach einem Kabinettsbeschluss gibt es nur noch zwei relevante Stufen bei der Sieben-Tage-Inzidenz. Das sind 10 beziehungsweise 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche.

Dafür soll die Belegung der Betten mit Covid-19-Patienten in Krankenhäusern eine größere Rolle spielen. Je nach Belegungsrate gibt es eine Warnstufe und eine Überlastungsstufe.

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In mehr Bereichen als bisher gilt die 3G-Regel: geimpft, genesen oder getestet.

Wir halten Euch hier im Ticker zur aktuellen Lage in Dresden und Sachsen auf dem Laufenden.

+++ Ältere Corona-Updates aus Dresden und Sachsen findet Ihr im TAG24-Coronavirus-Newsarchiv +++

Alle weiteren Infos aus Deutschland und der Welt gibt's in unserem Corona-Liveticker.

Update, 17. September, 13.09 Uhr: Stand der Infektionen, fünf neue Todesfälle

Am Freitag meldet die Stadt Dresden 46 neue Corona-Infektionen, davon 21 aktive Fälle und 20 genesene Personen. Hinzu gesellen sich allerdings auch fünf neue Sterbefälle.

Update, 17. September, 9.53 Uhr: Sachsen-Inzidenz weiter konstant

Während sich in Dresden die Sieben-Tage-Inzidenz minimal erhöht, stagniert sie im Freistaat Sachsen.

Am Freitag gab das Robert Koch-Institut die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen mit 37,9 an (Vortag: 38,0). Bundesweit lag die Inzidenz am Freitag bei 74,7 (Mittwoch: 76,3.)

Die höchste Ansteckungsrate hat in Sachsen derzeit der Erzgebirgskreis (53,3), gefolgt von Dresden (52,1). Die niedrigste meldete das RKI für den Landkreis Nordsachsen (18,2).

Für den gesamten Freistaat registrierte das RKI am Freitag 277 neue Infektionen und zwei weitere Todesfälle.

Update, 17. September, 8.37 Uhr: Inzidenz in Dresden

Die 7-Tages-Inzidenz in Dresden lag laut RKI am Freitag bei 52,1 (Vortag: 49,3).

Update, 16. September, 15.48 Uhr: 2G-Regeln sogar in Sachsens Supermärkten? Ministerium bezieht Stellung!

Es wäre auch ein dickes Ding gewesen! Das mit der neuen Corona-Schutzverordnung geplante 2G-System als Optionsmodell in Sachsen soll nicht für den Einzelhandel gelten.

Alles Infos unter: "2G-Regeln sogar in Sachsens Supermärkten? Ministerium bezieht Stellung!"

2G soll es im Einzelhandel nicht geben. Das teilte das Gesundheitsministerium am Donnerstag mit. (Symbolbild)
2G soll es im Einzelhandel nicht geben. Das teilte das Gesundheitsministerium am Donnerstag mit. (Symbolbild)  © Swen Pförtner/dpa

Update, 16. September, 12 Uhr: Aktuelle Corona-Zahlen für Dresden

Die Stadt meldete am Donnerstag 77 neue Infektionen mit Corona. Zur Behandlung ins Krankenhaus kamen drei Infizierte, es gab keine weiteren Sterbefälle.

Die Inzidenz liegt laut RKI bei 49,3 (Vortag: 53,9).

Update, 16. September, 9.20 Uhr: Zahl der Neuinfektionen in Sachsen leicht gestiegen

Nachdem die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Sachsen einige Tage lang gesunken war, hat das Robert Koch-Institut (RKI) am Donnerstag erneut einen leichten Anstieg verzeichnet. Demnach lag die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen bei 38,0 - nach 36,8 am Mittwoch. Bundesweit lag die Inzidenz am Donnerstag bei 76,3 (Mittwoch: 77,9).

Die höchsten Ansteckungsraten haben in Sachsen derzeit der Erzgebirgskreis (52,1) und der Landkreis Zwickau (49,7). Am niedrigsten ist die Ansteckungsrate derzeit im Landkreis Leipzig (19,4). Für den gesamten Freistaat registrierte das RKI am Donnerstag 354 neue Infektionen und einen Todesfall.

Update, 16. September, 6.20 Uhr: Politiker warnen vor radikalen Impfgegnern

Nach einem versuchten Brandanschlag auf ein sächsisches Impfzentrum haben Innenpolitiker des Bundestags vor einer Radikalisierung der Impfgegner gewarnt. "Die zunehmende Gewalt aus der so genannten Querdenker-Szene gegen öffentliche Institutionen und Gesundheitseinrichtungen ist zutiefst besorgniserregend", sagte der innenpolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Konstantin Kuhle (32), dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

Radikale Impfgegner und Querdenker seien eine Gefahr für die Gesellschaft und trügen durch Falschinformationen und Verunsicherung dazu bei, dass sich weniger Menschen impfen ließen.

Die innenpolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag, Irene Mihalic (44), sagte, seit Monaten beobachte man eine Radikalisierung der Szene. Der Unionsinnenpolitiker Mathias Middelberg (56, CDU) forderte eine konsequente Aufklärung durch Polizei und Justiz. Der Verfassungsschutz müsse bei der Szene weiter genau hinsehen.

Im sächsischen Vogtlandkreis hatten Unbekannte am Dienstagabend drei Flaschen mit einer brennbaren Flüssigkeit gegen ein Rolltor an einem Impfzentrum geworfen. Die Brandsätze zündeten nicht, weswegen kein Feuer ausbrach.

Das Impfzentrum Eich war Teil der großen Impfkampagne im Vogtland. Am Dienstagabend wurde es von Unbekannten attackiert.
Das Impfzentrum Eich war Teil der großen Impfkampagne im Vogtland. Am Dienstagabend wurde es von Unbekannten attackiert.  © B&S/David Rötzschke

Update, 15. September, 21 Uhr: Erste Schule in Sachsen wegen Corona schon wieder dicht

Das Schuljahr hat gerade erst begonnen und schon ist die erste Schule in Sachsen wegen mehrerer Corona-Fälle wieder dicht!

Mehr Informationen zum Thema findet Ihr hier: 18 Schnelltests positiv: Erste Schule in Sachsen wegen Corona schon wieder dicht.

Homeschooling statt Schulstart: Die Oberschule in Wilsdruff musste ihre Pforten wegen Corona schon wieder schließen.
Homeschooling statt Schulstart: Die Oberschule in Wilsdruff musste ihre Pforten wegen Corona schon wieder schließen.  © Tino Plunert

Update, 15. September, 13.13 Uhr: Auch nach Corona mehr Arbeit für Polizei

Auch nach einem Ende der Corona-Krise wird sich das Problem der vielen Überstunden bei den Polizeibehörden aus Sicht der Innenminister nicht in Luft auflösen.

Corona sei "nur noch ein Vehikel für Demokratieverachtung", sagte Berlins Innensenator Andreas Geisel (55, SPD) am Mittwoch beim Europäischen Polizeikongress in Berlin. Sein sächsischer Amtskollege, Roland Wöller (51, CDU), sagte: "Wir brauchen mehr Personal. Die Aufgaben werden größer." Im Landtag werde meist über Fußstreifen und die Präsenz der Polizeibeamten vor Ort gesprochen. Doch auch der öffentlich weniger sichtbare Kampf gegen Terrorgefahr, Cyberkriminalität und grenzüberschreitende Kriminalität seien enorm personalintensiv.

Update, 15. September, 13 Uhr: Aktuelle Fallzahlen in Dresden

Die Stadt meldete am Mittwoch 31 neue Infektionen mit Corona. Zur Behandlung ins Krankenhaus kamen keine weiteren Personen, es gab auch keine weiteren Sterbefälle.

Die Inzidenz liegt laut RKI bei 53,9 (Vortag: 50,5).

Titelfoto: Robert Michael/dpa

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