Coronavirus in Dresden: OB Hilbert für Lockdown und frühere Weihnachtsferien

Die Corona-Krise in Dresden: Die Stadt selbst meldete seit Beginn der Pandemie 64.924 Corona-Fälle, aktuell liegt die Zahl der aktiven Fälle bei 13.740 (Schätzwert). Die 7-Tage-Inzidenz des RKI liegt bei 1076,9 (Stand 2. Dezember, 12 Uhr; Vortag: 1063,2).

In Dresden ist die Inzidenz weit über der 100.
In Dresden ist die Inzidenz weit über der 100.  © Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

Seit 22. November gelten in Sachsen erneut verschärfte Maßnahmen.

Alle Kultur- und Freizeiteinrichtungen, Bars, Clubs und Diskotheken schließen.

Die Gastronomie darf unter 2G-Bedingungen bis 20 Uhr geöffnet haben.

Dresden: Gesundheitsamt ist überlastet: Corona-Infizierte in Dresden müssen nun selbstständig in Quarantäne
Dresden Gesundheitsamt ist überlastet: Corona-Infizierte in Dresden müssen nun selbstständig in Quarantäne

Weihnachtsmärkte wurden abgesagt genauso wie andere Großveranstaltungen.

Diese und weitere Einschränkungen sollen vorerst bis 12. Dezember gelten.

Wir halten Euch hier im Ticker zur aktuellen Lage in Dresden und Sachsen auf dem Laufenden.

+++ Ältere Corona-Updates aus Dresden und Sachsen findet Ihr im TAG24-Coronavirus-Newsarchiv +++

Alle weiteren Infos aus Deutschland und der Welt gibt's in unserem Corona-Liveticker.

Update, 2. Dezember, 18.18 Uhr: Dresdner OB Hilbert für Lockdown und frühere Weihnachtsferien

Der Dresdner Oberbürgermeister Dirk Hilbert (50, FDP) plädiert für einen Lockdown vor Weihnachten in Sachsen.

Mehr dazu hier: "Noch vor Weihnachten: OB Hilbert für Lockdown in Sachsen"

Update, 2. Dezember, 18 Uhr: Kretschmer: Länder brauchen alle Instrumente im Kampf gegen Pandemie

Die Bundesländer benötigen nach Ansicht des sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer (46, CDU) auch künftig alle erforderlichen Instrumente im Kampf gegen die Corona-Pandemie.

Mehr dazu hier: "Vorerst kein kompletter Lockdown in Sachsen: Wellenbrecher dauert wohl über Weihnachten an"

Michael Kretschmer (46, CDU), Ministerpräsident von Sachsen
Michael Kretschmer (46, CDU), Ministerpräsident von Sachsen  © Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 2. Dezember, 17.45 Uhr: Hotel Kempinski macht vorübergehend zu

Das Dresdner Hotel Taschenbergpalais Kempinski macht dicht - zumindest bis Anfang 2022.

Mehr dazu in unserem Artikel: "Corona ist schuld: Das Hotel Kempinski in Dresden schließt vorübergehend"

Update, 2. Dezember, 15.12 Uhr: Weiterer starker Anstieg bei Corona-Intensivpatienten erwartet

Die Intensivstationen sächsischer Krankenhäuser werden sich laut einer Prognose in den kommenden 14 Tagen weiter stark mit Covid-19-Patienten füllen.

Am Donnerstag waren 609 Intensivbetten belegt, in zwei Wochen wird mit 800 Patienten gerechnet, sagte der sächsische Krankenhauskoordinator Michael Albrecht. Die Kapazitäten für die Verlegung von Patienten in andere Bundesländer reichten nicht aus, um den Zuwachs auf den Intensivstationen zu kompensieren.

Auch in Bundesländern wie Nordrhein-Westfalen seien die Kapazitäten irgendwann erschöpft. Hinter den 80 sächsischen Krankenhäusern lägen harte Wochen, so Albrecht. Und: "Wir haben alles Erdenkliche getan, um diese Welle einigermaßen abzufedern."

Man hoffe, zu Weihnachten und zum Jahreswechsel in einer Situation zu sein, wo man nicht täglich neu überlegen muss.

Update, 2. Dezember, 15.07 Uhr: Vier Mini-Impfzentren im Kreis Görlitz nehmen Arbeit auf

Der Landkreis Görlitz hat sich Luft auf den Corona-Stationen seiner Kliniken verschafft.

"Seit Montag ist das Fachkrankenhaus Rothenburg mit 16 Betten für Corona-Patienten hochgefahren. Dorthin wurden bereits Patienten aus unseren Krankenhäusern verlegt. Zudem können wir im Fachkrankenhaus Großschweidnitz weitere 13 Corona-Patienten aufnehmen", sagte Sozialdezernentin Martina Weber am Donnerstag.

Zwei Intensiv-Patienten seien zudem nach Dresden verlegt worden. Aufgrund der Schwere ihrer Covid-Erkrankung sei kein Transport in ein anderes Bundesland nach dem Kleeblatt-Prinzip mehr möglich gewesen. Laut Weber wird immer konkreter, dass jüngere Patienten mit schweren Verläufe ungeimpft sind. Sie seien zwischen 31 und 60 Jahre alt.

Vereinzelt fielen auch Fälle gefälschter Impfzertifikate auf.

Update, 2. Dezember, 14 Uhr: DVB kürzen Angebot zusammen

Die DVB dünnen den Fahrplan aus! Wie die Verkehrsbetriebe am heutigen Donnerstagmittag mitteilten, wird "aufgrund der Entscheidungen zur Pandemiebekämpfung, einhergehend mit weiteren Einschränkungen des öffentlichen Lebens und deutlich weniger Fahrgästen" das Fahrtangebot ab diesem Samstag (4. Dezember) zusammengestrichen.

Welche Linien betroffen sind und wie lang diese Anpassung gilt, lest Ihr im TAG24-Artikel "Änderungen ab dieser Woche: DVB kürzen Angebot zusammen!".

Aufgrund gesunkener Nachfrage fahren jetzt wieder weniger Bahnen und Busse durch Dresden.
Aufgrund gesunkener Nachfrage fahren jetzt wieder weniger Bahnen und Busse durch Dresden.  © Steffen Füssel

Update, 2. Dezember, 13 Uhr: Aktuelle Fallzahlen

Die Stadt meldete am heutigen Donnerstag 1104 neue Infektionen.

19 Personen mussten ins Krankenhaus, elf Menschen starben. Die Inzidenz stieg erneut an und liegt nun bei 1076,9.

Update, 2. Dezember, 8.50 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen sinkt erneut leicht

Die Corona-Inzidenz in Sachsen ist erneut leicht gesunken. Das Robert Koch-Institut gab die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen am Donnerstag mit 1180,1 an. Am Mittwoch lag der Wert bei 1209,4, am Dienstag bei 1268,9.

Die Landkreise Nordsachsen (984,6), Zwickau (972,7) und der Vogtlandkreis (964,7) sind unter die Marke von 1000 gerutscht. Auch die Stadt Leipzig (689,5) liegt deutlich darunter. Die höchste Inzidenz hat weiterhin der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (1961,0).

Trotz der leicht sinkenden Werte bleibt der Freistaat den RKI-Daten zufolge mit Abstand der Corona-Hotspot Deutschlands - gefolgt von Thüringen (993,8) und Brandenburg (655,0).

Update, 2. Dezember, 6.35 Uhr: So lief der erste Tag im Impfzentrum

Seit 10 Uhr am Mittwochvormittag hat Dresden wieder ein Impfzentrum. Viele, die sich den Piks gegen Corona holen wollten, sind jedoch schon deutlich früher zur Messe gekommen.

Im Artikel "Impfzentrum in Dresden wieder offen: So lief der erste Tag" erfahrt Ihr mehr.

Impfwillige warteten geduldig vor dem Dresdner Impfzentrum.
Impfwillige warteten geduldig vor dem Dresdner Impfzentrum.  © Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 2. Dezember, 6.30 Uhr: Sinkende Zahlen sorgen noch nicht für komplette Entwarnung

Am Mittwoch sanken die Corona-Neuinfektionen in Sachsen den zweiten Tag in Folge. Ist das bereits der Lichtblick am Ende des Tunnels - der Anfang vom Ende der vierten Welle?

Kann, kann aber auch nicht: "Wir müssen schon einen stabileren Trend abwarten, um darüber Aussagen machen zu können", sagte der Leipziger Epidemiologe Markus Scholz (46) auf TAG24-Anfrage.

Mehr dazu im Artikel: "Leicht sinkende Corona-Zahlen, aber Experten warnen vor Entwarnung"

Titelfoto: Steffen Füssel

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