Coronavirus in Dresden: Sachsens Gastgewerbe erwartet klaren Öffnungsplan

Dresden - Die Corona-Krise in Dresden: Die Stadt selbst meldete seit Beginn der Pandemie 22.198 mit dem Virus infizierte Menschen, die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 65,9. Der Inzidenz-Wert des RKI liegt bei 53 (alle Stand: 2. März, 12 Uhr).

Auf der Brühlschen Terrasse in Dresden sind wegen Coronavirus-Pandemie und Lockdown deutlich weniger Personen unterwegs als gewohnt.
Auf der Brühlschen Terrasse in Dresden sind wegen Coronavirus-Pandemie und Lockdown deutlich weniger Personen unterwegs als gewohnt.  © Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

Der Freistaat befindet sich weiterhin im zweiten Lockdown, der zunächst mindestens bis 7. März andauern wird.

Seit dem 1. März gibt es allerdings Lockerungen: So haben unter anderem Friseure und Fußpfleger wieder geöffnet.

Die Pflicht zum Tragen von OP- oder FFP2-Masken beim Einkaufen und im öffentlichen Nahverkehr bleibt bestehen.

Wir halten Euch hier im Ticker zur aktuellen Lage in Dresden und Sachsen auf dem Laufenden.

Ältere Corona-Updates aus Dresden und Sachsen findet Ihr >> hier.

Alle weiteren Infos aus Deutschland und der Welt gibt's in unserem Corona-Liveticker.

Update, 2. März, 12 Uhr: Dresden meldet 97 Neuinfektionen

Die Stadt Dresden gab am Dienstag die neuen Corona-Zahlen bekannt. So wurden in den vergangenen 24 Stunden 97 Neuinfektionen gemeldet. Es gab fünf weitere Todesfälle.

Zudem mussten acht weitere Patienten zur Behandlung ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Die Inzidenz sank laut RKI auf 53 (Vortag: 59,4). Laut Angaben der Stadt stieg die 7-Tages-Inzidenz und liegt aktuell bei 65,9 (Vortag: 64,5).

Am Vortag, dem 1. März, fanden sich auf dem Neumarkt zahlreiche Teilnehmer zum "1000-Personen-Polittalk" zusammen. Sie fordern eine Öffnungsperspektive. Laut dem RKI sinkt die Inzidenz in Dresden.
Am Vortag, dem 1. März, fanden sich auf dem Neumarkt zahlreiche Teilnehmer zum "1000-Personen-Polittalk" zusammen. Sie fordern eine Öffnungsperspektive. Laut dem RKI sinkt die Inzidenz in Dresden.  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 2. März, 11.55 Uhr: Grüne fordern, besonders Kinder und Jugendliche in den Blick nehmen

Vor den Bund-Länder-Beratungen zur weiteren Corona-Strategie haben die sächsischen Grünen gefordert, insbesondere die Schulen sowie Kinder und Jugendliche in den Blick zu nehmen.

"Ein funktionierendes Bildungssystem ist jetzt gesamtgesellschaftliche Aufgabe und muss in der Debatte über Lockdown-Lockerungen klar Vorrang haben", erklärte Grünen-Landesvorstandssprecherin Christin Furtenbacher (36) am Dienstag in Dresden. Weitere Öffnungen seien nur dann vertretbar, wenn der Betrieb von Kitas und Schulen gewährleistet werde.

Notwendig seien konkrete Pläne dafür, was bei sinkenden und ebenso bei steigenden Inzidenzen zu tun sei.

Update, 2. März, 11.43 Uhr: Sachsens Gastgewerbe erwartet klaren Plan für Wiedereröffnung

Der Landesverband Sachsen des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) erwartet einen klaren Fahrplan für die Wiedereröffnung der Betriebe der Branche.

"Die Maßnahmen sollten bundeseinheitlich sein und die Perspektiven für Gastronomie und Hotellerie gleichermaßen gelten", sagte am Dienstag in Dresden Axel Klein, Hauptgeschäftsführer des Dehoga Sachsen.

Es müssten konkrete, nachvollziehbare Kriterien genannt werden, was, wann und wie wieder möglich sein werde, so Klein vor den Beratungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (66, CDU) und den Ministerpräsidenten der Länder am Mittwoch.

Bereits im Frühjahr 2020 waren überall leere Tische in Dresden zu sehen, wie hier in der Münzgasse. Nun wird ein konkreter Öffnungsplan von Sachsens Gastgewerbe verlangt.
Bereits im Frühjahr 2020 waren überall leere Tische in Dresden zu sehen, wie hier in der Münzgasse. Nun wird ein konkreter Öffnungsplan von Sachsens Gastgewerbe verlangt.  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 2. März, 11.40 Uhr: Sachsen, Thüringen und Bayern helfen tschechischen Corona-Hotspots mit Impfstoff aus

Aus Deutschland sind 15.000 zusätzliche Impfstoff-Dosen im stark von Corona betroffenen Tschechien eingetroffen.

Das bestätigte eine Sprecherin der Verwaltungsregion mit Sitz in Karlovy Vary (Karlsbad) am Dienstag. Die Bundesländer Sachsen, Thüringen und Bayern hatten die gemeinsame Spende angekündigt, die für die grenznahen Corona-Hotspots im Westen Tschechiens bestimmt ist.

Es handelt sich um Impfstoff der Firma Astrazeneca, für den die Behörden in Tschechien anders als Deutschland keine Altersobergrenze festgelegt haben.

Update, 2. März, 10.38 Uhr: Arbeitslosigkeit im Februar weiter gestiegen

Erstmals seit Jahren ist die Arbeitslosigkeit in einem Februar in Sachsen wieder gestiegen.

Die Zahl der arbeitslos gemeldeten Männer und Frauen kletterte um mehr als 1500 auf rund 140.500 (Stichtag: 11. Februar), wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Dienstag in Chemnitz mitteilte. Die Experten führten dies auf die anhaltende Corona-Pandemie zurück.^

Update, 2. März, 9.21 Uhr: Inzidenz in Sachsen sinkt leicht

Mit 65 seit Montag neu nachgewiesenen Corona-Infektionen ist die Gesamtzahl der Betroffenen in Sachsen am Dienstag auf 194.778 gestiegen.

Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Sieben-Tage-Inzidenz - die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche - mit 81,2 an. Das bedeutet einen leichten Rückgang gegenüber dem Vortag, als der Wert bei 84,3 lag.

Auch im nach wie vor am stärksten betroffenen Vogtlandkreis sank die Inzidenz auf 232,3 nach 230,5 am Vortag. Allerdings sind alle Angaben stets nur eine Momentaufnahme: Die Daten geben den Stand des RKI-Dashboards von 03.21 Uhr wieder, nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen des RKI sind möglich.

Eine Frau sitzt am Zwingerteich in Dresden. In gesamt Sachsen sinkt die Inzidenz (aktuell: 81,1), liegt aber über den bundesweiten Schnitt von 65,4.
Eine Frau sitzt am Zwingerteich in Dresden. In gesamt Sachsen sinkt die Inzidenz (aktuell: 81,1), liegt aber über den bundesweiten Schnitt von 65,4.  © Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 2. März, 8.07 Uhr: Bildungsminister Piwarz fordert Impfung für alle Lehrer

Schulminister Christian Piwarz (45, CDU) ist für eine Erweiterung der Impfmöglichkeiten auf alle Lehrkräfte in Sachsen. Denn bislang kann sich nicht jeder Lehrer gegen Corona impfen lassen.

Im TAG24-Artikel lest ihr, wer vom sächsischen Lehrpersonal eine Impfung erhalten kann und mit welcher Begründung Piwarz eine Ausweitung der Tests fordert.

Update, 2. März, 7.02 Uhr: OB Hilbert plant Sonntagsshopping

Nachdem es im vergangenen Jahr, wegen Corona, überhaupt keine verkaufsoffenen Sonntage gegeben hatte, will die Stadt dieses Jahr, wiederum wegen Corona, gleich an vier Sonntagen das Einkaufen erlauben.

OB Dirk Hilbert (49, FDP) will mit zwei weiteren Innenstadt-Einkaufssonntagen das gesetzliche Maximum erstmals seit 2014 wieder ausreizen. Konkret könnte während des Dixieland-Festivals (16. Mai) und zum Stadtfest (22. August) geöffnet werden. Mehr dazu lest Ihr im TAG24-Artikel "OB Hilbert plant Sonntagsshopping zu Dixieland und Stadtfest".

Findet das Dixieland-Festival dieses Jahr statt - und stimmt der Rat zu, könnten anlässlich der Mega-Sause sonntags die Läden öffnen.
Findet das Dixieland-Festival dieses Jahr statt - und stimmt der Rat zu, könnten anlässlich der Mega-Sause sonntags die Läden öffnen.  © Oliver Killig/dpa

Update, 2. März, 6.20 Uhr: Ab 9 Uhr Corona-Massentest in Radeberg

Nach der Ausbreitung von Virusvarianten in der Stadt Radeberg und Umgebung findet am Dienstag (ab 9 Uhr) ein Massentest für Bewohner der Region statt.

Das Landratsamt rechnet mit bis zu 500 Teilnehmern. Auf diese Weise soll die Ausbreitung des Coronavirus eingedämmt werden. Der Aufruf richtet sich an Einwohner von Radeberg, Großröhrsdorf, Lichtenberg, Ottendorf-Okrilla, Wachau und Arnsdorf. Die Tests werden in der Sporthalle des Berufsschulzentrums Radeberg vorgenommen. Um einen möglichen Andrang der Testwilligen zu meistern, wurden die Öffnungszeiten bis 19 Uhr verlängert.

Alle weiteren Informationen zu diesem Thema findet Ihr im TAG24-Artikel "Neuer Hotspot der Corona-Mutation in Sachsen: Ab heute Massentests".

Umfunktioniert: Die Sporthalle des Berufsschulzentrums Radeberg wird am Dienstag zur Teststation.
Umfunktioniert: Die Sporthalle des Berufsschulzentrums Radeberg wird am Dienstag zur Teststation.  © Steffen Füssel

Update, 1. März, 21.47 Uhr: Ministerpräsident Kretschmer: Wir haben einen Fehler gemacht

Sachsens Regierungschef Michael Kretschmer (45, CDU) hat Fehler bei der Bewältigung der Corona-Krise im Freistaat eingeräumt.

"Wir haben einen Fehler mit den Erfahrungen aus dem Frühjahr 2020 gemacht", sagte er in einem Interview mit der Leipziger Volkszeitung (Dienstag) aus Anlass des Jahrestages der ersten Corona-Infektion in Sachsen (2. März 2020).

"Damals waren die Pflegeheime geschlossen, und die Menschen haben sehr unter der Einsamkeit gelitten. Das wollten wir auf keinen Fall wiederholen", so der Regierungschef.

"Nachdem klar wurde, wie bösartig das Virus in den Heimen wütet, haben wir das geändert", sagte Kretschmer. "Aber das Betretungsverbot und die Pflicht zu Schnelltests kamen zu spät. Rückblickend würde man manches anders machen. Jetzt geht es aber vor allem darum, aus diesen Fehlern für die Zukunft zu lernen."

Michael Kretschmer (45, CDU), Ministerpräsident von Sachsen, hat Fehler bei der Bewältigung der Corona-Krise im Freistaat eingeräumt.
Michael Kretschmer (45, CDU), Ministerpräsident von Sachsen, hat Fehler bei der Bewältigung der Corona-Krise im Freistaat eingeräumt.  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 1. März, 17.59 Uhr: Corona-Massentest in Radeberg - Behörde erweitert Öffnungsdauer

Nach der Ausbreitung von Virusvarianten in der Stadt Radeberg und Umgebung findet am Dienstag (ab 9.00 Uhr) ein Massentest für Bewohner der Region statt.

Das Landratsamt rechnet mit bis zu 500 Teilnehmern. Auf diese Weise soll die Ausbreitung des Coronavirus eingedämmt werden.

Der Aufruf richtet sich an Einwohner von Radeberg, Großröhrsdorf, Lichtenberg, Ottendorf-Okrilla, Wachau und Arnsdorf.

Titelfoto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

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