Rettungseinsatz an der Elbe: Suche geht weiter, Rucksack aufgetaucht

Dresden - Die Suche nach der vermissten Person geht weiter! Am Dienstagnachmittag kam es auf der Elbe in Dresden zu einem Großeinsatz von Polizei und Rettungskräften. Eine Person wurde gesichtet, wie sie zunächst in den Fluss stieg und dann elbabwärts trieb. Die Suchmaßnahmen gehen am Mittwoch nun weiter.

Am Dienstag kam es zu einem Großaufgebot an der Elbe in Dresden.
Am Dienstag kam es zu einem Großaufgebot an der Elbe in Dresden.  © Steffen Füssel

So wurde der bislang unbekannte Mann gegen 16 Uhr dabei beobachtet, wie er in Höhe des Königsufers ins Wasser stieg.

Anschließend trieb er in der Elbe. Polizei, Feuerwehr und Wasserschutzpolizei versammelten sich im Zuge dessen zu einem Großeinsatz und suchten das Gebiet weiträumig ab.

Unter anderem zwei Rettungsboote und ein speziell ausgerüsteter Schwimmer kamen zum Einsatz.

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Doch auch mithilfe eines Polizeihubschraubers konnte die Person nicht ausfindig gemacht werden.

Polizei findet Rucksack in der Nähe des Königsufers

Wie die Polizeidirektion Dresden am Mittwochvormittag mitteilte, habe man in der Nähe des Königsufers einen Rucksack gefunden. Darin seien Dokumente eines 28-jährigen Mannes gewesen, so weiter.

"Ob es sich dabei um den Gesuchten handelt, ist noch nicht abschließend geklärt", so die Beamten.

Die Suchmaßnahmen dauern an.

Die sächsische Polizei sowie TAG24 berichtet in der Regel nicht über Selbsttötungen, um keinen Anreiz für Nachahmungen zu schaffen – außer Suizide oder Suizidversuche erfahren durch äußere Umstände besondere Aufmerksamkeit.

Wenn Du selbst depressiv bist, oder Selbstmord-Gedanken hast, kontaktiere bitte umgehend die Telefonseelsorge ( www.telefonseelsorge.de ). Unter der kostenlosen Hotline 0800 1110111 oder 0800 1110222 erhältst Du Hilfe von Beratern, die Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können.

Titelfoto: Steffen Füssel

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