Erste Firmen nutzen Dresdner Test-App "pass4all": Was kann sie?

Dresden - Corona-Tests auf Arbeit gehören für viele mittlerweile zur Routine. Blöd nur, dass man mit den Ergebnissen meist nicht viel anfangen kann.

CooolCase-Chef Christian Michel (64) lässt sich in seiner Firma testen. Das können auch seine Mitarbeiter.
CooolCase-Chef Christian Michel (64) lässt sich in seiner Firma testen. Das können auch seine Mitarbeiter.  © Thomas Türpe

Denn das Ergebnis kann, anders als bei den Tests in den Schnelltestzentren, häufig nicht in Geschäften oder anderswo vorgelegt werden. Die Dresdner App "pass4all" will das ändern.

Diese bietet nicht mehr nur Möglichkeiten der digitalen Kontaktnachverfolgung und die Software für die Testcenter, sondern nun auch eine Version für Unternehmen.

Die können Ergebnisse der vor Ort durchgeführten Tests nun auch in die App einspeisen. Mitarbeiter erhalten sie dann auf ihre Handys und können sie bei Bedarf vorweisen.

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Als eines der ersten Unternehmen nutzt die Dresdner Firma CooolCase das System. "Wir bieten unseren Mitarbeitern die Tests an und wollen, dass sie einen maximalen Mehrwert davon haben", sagt der kaufmännische Leiter Marvin Michel (33).

Aber auch für das Unternehmen selbst habe diese Lösung Vorteile.

Positiver Selbsttest kann nicht mehr verschwiegen werden

Das Ergebnis wird in die pass4all-App eingespeist und kann so wenn nötig vorgelegt werden.
Das Ergebnis wird in die pass4all-App eingespeist und kann so wenn nötig vorgelegt werden.  © Thomas Türpe

"Der Mitarbeiter kann nach dem Test sofort gehen und muss nicht auf das Ergebnis warten und dabei mit anderen zusammenstehen."

Das senkt das Infektionsrisiko. Einen positiven Selbsttest zu verschweigen, ist ebenfalls ausgeschlossen.

Seit Montag nutzen auch die Städtischen Bibliotheken die App für ihre Mitarbeiter und die Kontaktnachverfolgung.

Titelfoto: Thomas Türpe

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