Gefahrstoff-Einsatz auf der Elbe: Ölfilm entpuppt sich als Blaualgen

Dresden - Bereits am Freitagnachmittag wurden Spezialisten des ABC-Gefahrenabwehrzuges auf die Elbe alarmiert. Ein vermeintlicher Ölfilm hatte einen Großeinsatz ausgelöst, der letztlich nicht vonnöten gewesen wäre. 

Ein vermeintlicher Ölfilm löste am Freitagnachmittag einen großen Einsatz auf der Elbe aus. (Archivbild)
Ein vermeintlicher Ölfilm löste am Freitagnachmittag einen großen Einsatz auf der Elbe aus. (Archivbild)  © Roland Halkasch

Wie die Dresdner Feuerwehr am Montagmorgen mitteilte, wurde die Integrierte Regionalleitstelle am Freitag gegen 17 Uhr über einen großen Ölfilm auf Höhe der Flügelwegbrücke informiert. Der Gefahrstoff solle sich über die gesamte Breite des Flusses erstrecken, hieß es.

Den Kräften bestätigte sich der optische Eindruck der "deutlichen Verfärbung" des beschriebenen Bereiches, so Sprecher Michael Klahre. 

Die Ursache des möglichen Ölaustritts wurde mit Booten der Feuerwehr und einem zufällig gerade gestarteten Rettungshubschrauber erkundet, dazu umgehend eine Ölsperre auf der Elbe errichtet. "Dabei stellten die Kollegen aus der Luft den Beginn der Verfärbung nach der Hafenausfahrt fest", so Klahre.

Auch Wasserschutzpolizei, Wasserbehörde und Umweltamt wurden mittlerweile informiert.


Nach Errichtung der Ölsperre entnahmen Beamte der Polizei eine Probe. "Dabei wurde bei einer ersten Untersuchung festgestellt, dass es sich nicht um einen Ölfilm, sondern um aufsteigende Blaualgen handelte."

Der Einsatz von mehr als 30 Kräften konnte um kurz vor 20.30 Uhr beendet werden. 

Titelfoto: Roland Halkasch

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