Gigantisch: "Supermond" überrascht und beschenkt in der Nacht die Oberlausitz!

Bischofswerda - Einen Super-Vollmond gibt es eigentlich nur zwei Mal im Jahr. Der nächste wäre eigentlich erst im April des nächsten Jahres zu erwarten gewesen. Doch diesmal machte er eine kleine Ausnahme - und so gab es in der Nacht zu Samstag ein wahres Spektakel über den (schlafenden) Köpfen der Oberlausitzer zu bewundern.

Was für ein Blick. Der Mond zeigt sich von seiner schönsten Seite.
Was für ein Blick. Der Mond zeigt sich von seiner schönsten Seite.  © Rocci Klein / Roccipix

Ein Super-Vollmond ist nur dann zu sehen, wenn zum einen überhaupt eine Vollmondphase ansteht und zum anderen der Mond an jenem Tag, oder besser gesagt Abend, die geringste Entfernung zur Erde hat.

Wenn dann drittens noch das Wetter mitspielt, bekommen alle Schaulustigen einiges zu bestaunen und die Kameras so richtig was zu tun.

Wie ein TAG24-Fotograf in der Nacht zu Samstag nun festhielt, geht im Osten scheinbar nicht nur die Sonne auf, sondern macht der Mond auch gern mal eine Ausnahme. 

So hielt er die spektakulären Augenblicke auf der S156 zwischen Bischofswerda und Neustadt/Sachsen fest.

War es überhaupt ein "Supermond"?

Was für eine Schönheit.
Was für eine Schönheit.  © Rocci Klein / Roccipix

Groß, hell leuchtend und beinahe schon brennend orange ließ er sich vom Horizont schlucken, was für Momente des Staunens sorgte.

"Supermond" ist im Übrigen kein offizieller Begriff für das Schauspiel - und im hiesigen Fall eigentlich auch nicht ganz korrekt. 

Aufgrund des inoffiziellen Terminus tut man sich mit der Definition dessen natürlich ebenfalls ein wenig schwerer.

Wie "Timeanddate" allerdings anschaulich erklärt, kommt der sogenannte Supermond eben dadurch zustande, wenn der Neumond "nur" etwa 360.000 Kilometer vom Erdmittelpunkt entfernt ist - ein Katzensprung. 

Aus diesem Grund wirkt er zum Greifen nah und beinahe surreal groß.

Besonders klein wirkt er im Übrigen, wenn er satte 405.000 Kilometer entfernt liegt. Berechnungen zufolge dürfte der "Gute-Nacht-Planet" momentan circa 365.000 Kilometer von unseren Schlafzimmern entfernt sein.

Deshalb ist der Mond mal größer und mal kleiner

Im Horizont eingetaucht. Die Oberlausitz freute sich über diesen Anblick.
Im Horizont eingetaucht. Die Oberlausitz freute sich über diesen Anblick.  © Rocci Klein / Roccipix

Die verschiedenen Abstände kommen durch die elliptische Umlaufbahn des Mondes um die Erde zustande. Demzufolge ist er unserem Planeten mal näher und mal ferner.

Und auch wenn er diesmal nicht so groß war, wie er in etwa zehn Monaten sein wird: Schön war es allemal. Und Größe ist ja bekanntlich nicht alles!

Titelfoto: Rocci Klein / Roccipix

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