Digitales Gedenken zum 13. Februar: Lichtinstallation übersetzt die Zugriffszahlen

Dresden - Corona ändert auch das Gedenken an die Bombardierung Dresdens radikal.

Obwohl es Ausnahmen gibt, gedenkt Dresden heute vor allem virtuell.
Obwohl es Ausnahmen gibt, gedenkt Dresden heute vor allem virtuell.  © Steffen Füssel

Lediglich kleinere Demos sind angemeldet. Die meisten Veranstaltungen finden heute digital statt.

Zentral ist dabei der Livestream der Stadt ab 17 Uhr auf 13februar.dresden.de.

Dort und bei Dresden Fernsehen lässt sich die virtuelle Menschenkette live verfolgen.

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Eine Lichtinstallation auf dem Altmarkt übersetzt die Zugriffszahlen der Dresdner auf den Livestream in Lichtstärke.

Je mehr Menschen ab 18 Uhr zuschauen, desto deutlicher wird ein Lichtband auf dem Altmarkt sichtbar.

Das traditionelle Gedenkkonzert der Philharmonie zur Erinnerung an die Zerstörung Dresdens wird ab 18.30 Uhr von Sachsen Fernsehen live übertragen und zeitversetzt ab 20.05 Uhr von den Radiosendern MDR Klassik und MDR Kultur ausgestrahlt.

Radio Dresden wird das Läuten der Innenstadt-Kirchenglocken um 18 Uhr übertragen. Die Frauenkirche bietet ihr traditionelles Friedensgebet digital auf frauenkirche-dresden.de/friedensgebet an.

Titelfoto: Steffen Füssel

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