Hunderte Hinweise für Dresdner Polizei: Wo ist der Verkehr für Radfahrer am gefährlichsten?

Dresden - Was für ein sensationeller Erfolg für das Bürgerportal von der Polizei Dresden! Erst kürzlich wurde dieses ins Leben gerufen. Innerhalb weniger Tage gab es bereits Hunderte Rückmeldungen.

In Dresden gibt es viele Fahrradunfälle. Hunderte Bürger meldeten der Polizei nun klare Schwerpunkte.
In Dresden gibt es viele Fahrradunfälle. Hunderte Bürger meldeten der Polizei nun klare Schwerpunkte.  © LESIK OLEKSANDR/123rf

"Respekt durch Rücksicht!" lautet das Motto des Dresdner Bürgerbeteiligungsportals, welches seit dem 19. April online ist.

Dort können die Bürger Orte in der Stadt benennen, welche sie als gefährlich für Radfahrer einstufen. Damit helfen sie den Verkehrspolizisten.

Denn diese wollen ab dem 4. Mai verstärkt im Stadtverkehr kontrollieren. Neben den allgemeinen Kontrollen steht vor allem die Sicherheit der Radfahrer im Vordergrund.

Die Beamten haben ein besonderes Auge auf die Themen Seitenabstand, Geschwindigkeit, Vorfahrt und Ablenkung.

Damit sie wissen, welche Orte besonders beobachtet werden müssen, wurde um die Hilfe der Bürger gebeten. Innerhalb der ersten vier Tage gab es bereits knapp 480 Hinweise!

Am heutigen Freitag teilten die Polizisten die TOP 3 der Rückmeldungen mit:

Platz 1: zu gering empfundener Seitenabstand (110 Meldungen)

Platz 2: falsche Straßenbenutzung (80 Beschwerden)

Platz 3: überhöhte Geschwindigkeit (60 Meldungen)

Zwei Orte wurden dabei besonders häufig genannt. Anscheinend handelt es sich bei der Winterbergstraße und dem Blauen Wunder um echte Schwerpunkte.

Die Winterbergstraße gilt als gefährlicher Ort für Radfahrer.
Die Winterbergstraße gilt als gefährlicher Ort für Radfahrer.  © Steffen Füssel
An den Elbwiesen droht für Radfahrer keine große Gefahr, doch auf der Brücke Blaues Wunder kann es brenzlig werden!
An den Elbwiesen droht für Radfahrer keine große Gefahr, doch auf der Brücke Blaues Wunder kann es brenzlig werden!  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/ZB

Das Bürgerportal ist nach wie vor online. Wer ebenfalls Orte kennt, an denen es zu gefährlichen Situationen zwischen Fahrradfahrern und anderen Verkehrsteilnehmern kommt, kann seine Beobachtungen noch immer melden.

Die Polizei betont: "Wir nehmen uns Ihrer Hinweise gern an, um den Verkehr in der Landeshauptstadt sicherer zu machen!"

Titelfoto: Bildmontage: Steffen Füssel, Robert Michael/dpa-Zentralbild/ZB

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