Bauland in Dresden gefragt wie nie

Dresden - Bauland ist in Dresden immer knapper!

Amtsleitering und Ausschussvorsitzende Klara Töpfer (55).
Amtsleitering und Ausschussvorsitzende Klara Töpfer (55).  © Amac Garbe

Obwohl im ersten Halbjahr 2021 fast doppelt so viele Baugrundstücke für Ein- und Zweifamilienhäuser verkauft wurden wie im ersten Halbjahr 2020 (45 statt 23), kann die Nachfrage nicht gedeckt werden. Die Folge: Die Preise gehen weiter durch die Decke.

"Investitionen in sichere Anlagen, zu denen Immobilien gemeinhin zählen, sind weiterhin gefragt", sagt die Vorsitzende des städtischen Gutachter-Ausschusses für Grundstückswerte, Klara Töpfer (55).

So werden Baugrundstücke für freistehende Einfamilienhäuser mittlerweile für durchschnittlich 340 Euro pro Quadratmeter gehandelt.

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Ein halbes Jahr zuvor waren es noch 20 Euro weniger. "Damit hält der Trend der Verteuerung in diesem Teilmarkt an", heißt es im Ausschussbericht. Bei Baugrundstücken für sogenannte Geschossbauten wie Mehrfamilienhäuser oder Wohn- und Geschäftshäuser liegt der Preis im Schnitt bei 1055 Euro pro Quadratmeter.

Die Nachfrage nach Bauland ist in Dresdner weiterhin höher als das Angebot.
Die Nachfrage nach Bauland ist in Dresdner weiterhin höher als das Angebot.  © imago images/Christian Ohde

Das ist ein Plus von rund 27 Prozent. Der Spitzenwert lag sogar bei 2230 Euro pro Quadratmeter.

Titelfoto: Amac Garbe/imago images/Christian Ohde

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