Irre Bestellungen bei Wolt in Dresden: So kurios verlief der Start des Lieferdiensts

Dresden - Seit knapp drei Monaten gibt es den Lieferdienst Wolt in Dresden. In dieser Zeit erlebten die Kuriere bereits einige Kuriositäten.

Im Schnitt fahren die Wolt-Kuriere mehr als einmal am Tag zu ein- und demselben Dresdner Kunden. Er scheint Lieferdienste sehr praktisch zu finden.
Im Schnitt fahren die Wolt-Kuriere mehr als einmal am Tag zu ein- und demselben Dresdner Kunden. Er scheint Lieferdienste sehr praktisch zu finden.  © dpa/Jens Kalaene

Einen Wolt-User dürfte so ziemlich jeder der etwa 50 Angestellten des Lieferdiensts kennen: Die nicht näher beschriebene Person bestellte seit dem Start von Wolt in Dresden schon mehr als 100 Mal.

"Das sind mehr als 34 Bestellungen pro Monat", erklärte Wolt-Sprecher Fabio Adlassnigg gegenüber TAG24.

Für Aufsehen sorgte auch die Bestellung eines anderen Kunden. Er ließ sich 35 Cheeseburger auf einmal bringen.

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In der ersten Auswertung der Nutzerdaten fiel zudem auf, dass die Dresdner insgesamt am liebsten beim Griechen bestellen. Die Wolt-Experten schlüsselten die Bestellhäufigkeiten auch nach Stadtteilen auf.

In der Altstadt wurde am liebsten Sushi bestellt. Auf dem zweiten Rang der Bestseller fanden sich die Deutsche Küche und anschließend Burger.

In der Neustadt standen Burger ganz vorn auf der Wunschliste. Am zweitbeliebtesten waren vegane Gerichte. Sushi wurde am dritthäufigsten bestellt.

In Plauen sah es wieder anders aus: Dort stand die deutsche Küche hoch im Kurs, gefolgt von Burger und Sushi.

Wolt liefert nicht nur Restaurant-Bestellungen, sondern auch Artikel von kleinen Händlern.
Wolt liefert nicht nur Restaurant-Bestellungen, sondern auch Artikel von kleinen Händlern.  © PR/Wolt

Die Verantwortlichen des in Finnland gegründeten Lieferdienstes haben auch einen Blick in die Karten der Restaurants geworfen und herausgefunden, was das exklusivste ist, was man in Dresden bestellen kann: Das "Omakase Set" vom Aichi Sushi Restaurant für 65 Euro ist demnach das teuerste Gericht.

Am günstigsten ist hingegen eine Tüte Ketchup, die nur 30 Cent kostet.

Und noch etwas wurde festgestellt: "Wir sehen einen klaren Trend hin zu veganer Ernährung", erklärte Adlassnigg weiter. "Kunden suchen bewusst nach Restaurants mit veganem und vegetarischem Angebot."

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Auch einen Wunsch nach nachhaltigeren Verpackungen sieht der neue Lieferdienst. Einige Restaurants kooperieren deshalb mit Vytal, Rebowl oder Relevo, die allesamt Mehrweg-Verpackungen (gegen Pfand) anbieten.

Bei Wolt gibt's nicht nur Essen aus 70 Restaurants. Auch beim Kosmetikartikel-Hersteller "Lush", den Eisexperten "Ben & Jerry" und Weinhandlungen kann man bestellen.

Titelfoto: dpa/Jens Kalaene

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