Feuer in Johannstadt: Balkonbrand im neunten Stock, Mutter und Kind können sich retten

Dresden - Balkonbrand in Johannstadt! Die Dresdner Feuerwehr musste am Dienstagabend in die Pfeifferhannsstraße im Stadtteil Johannstadt ausrücken. In einem Mehrfamilienhaus fing ein Balkon einer Mieterin plötzlich Feuer. Diese konnte sich und ihr Kind zum Glück rechtzeitig in Sicherheit bringen.

Mit zahlreichen Einsatzfahrzeugen waren die Kameradinnen und Kameraden vor Ort.
Mit zahlreichen Einsatzfahrzeugen waren die Kameradinnen und Kameraden vor Ort.  © Roland Halkasch

Gegen 18.37 Uhr bekam die Integrierte Regionalleitstelle Dresden einen Notruf. In der Pfeifferhannsstraße sei es zu einem Balkonbrand gekommen.

Bereits auf der Anfahrt zum Einsatzort, sahen die Kameraden der Feuerwehr, wie die Flammen auf einem Vorbau des neunten Stockwerkes des Hochhauses wüteten. Dazu dunkler Rauch.

Daraufhin wies der Einsatzleiter, so die Dresdner Feuerwehr am Mittwochmorgen, eine höhere Alarmstufe an.

Mit Atemschutzmasken und einem Strahlrohr eilten die Kameraden dann unverzüglich zur betreffenden Wohneinheit. Dort gelang es ihnen recht schnell, "die Flammen im Balkonbereich zu begrenzen und zu löschen", so ein Sprecher der Feuerwehr weiter.

Glücklicherweise konnte die Mieterin gemeinsam mit ihrem Kind bereits zuvor die Wohnung verlassen und sich in Sicherheit bringen.

Polizei ermittelt zur Brandursache, 38 Einsatzkräfte vor Ort

Auf dem Balkon im neunten Stock des Hochhauses kam es zu einem Brand.
Auf dem Balkon im neunten Stock des Hochhauses kam es zu einem Brand.  © Roland Halkasch

Nachdem das Feuer gelöscht werden konnte, machten sich die Einsatzkräfte daran, den Brandrauch aus der Wohnung zu entfernen. Dies gelang unter dem Einsatz von Drucklüftern.

Verletzte gab es glücklicherweise nicht, Mutter und Kind sind mit dem Schrecken davongekommen.

Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist derzeit noch ebenso unklar wie die Brandursache.

Die Dresdner Polizei hat diesbezüglich die Ermittlungen aufgenommen.

Wie die Feuerwehr mitteilte, waren insgesamt 38 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Altstadt, Löbtau und Striesen sowie die Rettungswache Johannstadt und der U- und B-Dienst vor Ort.

Gegen 20.30 Uhr konnten diese dann wieder abrücken.

Titelfoto: Roland Halkasch

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