Klima-Protest in Dresden: 14 Aktivisten blockieren erneut St. Petersburger Straße

Dresden - Am heutigen Freitag ab 7.30 Uhr haben Klima-Aktivisten erneut die St. Petersburger Straße im Dresdner Zentrum blockiert.

14 Aktivisten blockierten die St. Petersburger Straße in Dresden am Freitagmorgen insgesamt dreimal für je sieben Minuten.
14 Aktivisten blockierten die St. Petersburger Straße in Dresden am Freitagmorgen insgesamt dreimal für je sieben Minuten.  © xcitepress / Benedict Bartsch

Diesmal blockierte die Klimaschutz-Gruppierung namens "Xtinction Rebellion" den Verkehr - und zwar mit einer zuvor angemeldeten und dementsprechend offenbar legalen Aktion.

Laut TAG24-Informationen stellten sich dann um circa 7.30 Uhr insgesamt 14 Aktivisten mit Schildern auf die St. Petersburger Straße - unweit des Dresdner Rathauses - und blockierten damit den Weg in Richtung Hauptbahnhof. An derselben Stelle hatte es am 7. Juni schon einmal einen ganz ähnlichen Klima-Protest gegeben.

Dreimal ging die Gruppe so auf die Straße und sorgte jeweils sieben Minuten lang für einen Verkehrsstopp. Viele Autofahrer mussten deswegen warten und drückten ihren Unmut darüber oft durch lautes Hupen aus.

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Die Polizei teilte mit, dass der Stau teilweise sogar bis zur Carolabrücke zurückreichte. Vor Ort klärten die Beamten die wartenden Autofahrer dann darüber auf, warum es nicht vorwärtsging. Der Dresdner Polizeidirektion zufolge gab es während der Protest-Aktion keine Zwischenfälle.

Durch die Blockaden bildete sich Stau auf im Dresdner Zentrum.
Durch die Blockaden bildete sich Stau auf im Dresdner Zentrum.  © xcitepress / Benedict Bartsch

Auf den Schildern der Aktivisten waren neben dem Symbol von "Xtinction Rebellion" auch Forderungen zu lesen. Dort stand zum Beispiel "Dämmung statt Erdgas" oder es wurde ein Stopp neuer Ölbohrungen gefordert.

Letzteres zählt auch zu den generell größten Zielen der Gruppierung: Es geht um einen Verzicht auf neue Ölbohrungen in der Nordsee und nach einem generellen Ausstieg aus fossiler Energieerzeugung.

Titelfoto: xcitepress / Benedict Bartsch

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