Lebensgefahr! Großaufgebot holte Familie von verbotener Insel

Lohsa - Lebensgefahr! Einen teuren und verbotenen Camping-Abenteuer-Urlaub von fünf Dresdnern (56, dreimal 30 und 5 Jahre alt) beendeten Polizei und Feuerwehr am Mittwochmorgen in Lohsa nahe Hoyerswerda, auf lebensgefährlichem Terrain.

Genug Hinweisschilder weisen auf die Lebensgefahr im Sperrgebiet hin.
Genug Hinweisschilder weisen auf die Lebensgefahr im Sperrgebiet hin.  © Henry Gburek

Mit zwei Booten hatten die Dresdner, samt zweier Hunde, am Dienstagabend auf eine Insel im Speicherbecken "Lohsa II" übergesetzt. 

Ein Zeuge hatte die Abenteurer beobachtet. "Bei der Örtlichkeit handelt es sich um absolutes Rutschungsgebiet der Stufe rot. Selbst für Rettungskräfte besteht ein Betretungsverbot", so Polizeisprecher Kai Siebenäuger (41). 

Am frühen Morgen erreichten Polizisten und Feuerwehrleute gestern die Camper mit zwei Booten - nachdem ein Hubschrauber sie aus der Luft ausfindig gemacht hatte - und forderten diese vom Wasser aus auf, umgehend das Gebiet zu verlassen.

Die Abenteurer packten zügig die Sachen und verließen die Insel. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen Hausfriedensbruch. 


Die Rechnung für das Camping wird die fünf Dresdner teuer zu stehen kommen.
Die Rechnung für das Camping wird die fünf Dresdner teuer zu stehen kommen.  © Henry Gburek
Verlockend und lebensgefährlich: Im Speicherbecken Lohsa II machten die Dresdner Camping-Urlaub.
Verlockend und lebensgefährlich: Im Speicherbecken Lohsa II machten die Dresdner Camping-Urlaub.  © Peter Radke
Vom Boot aus forderten die Kameraden die Camper zur Rückreise auf.
Vom Boot aus forderten die Kameraden die Camper zur Rückreise auf.  © Henry Gburek

"Der Campingausflug dürfte den Personen außerdem teuer zu stehen kommen", so der Polizeisprecher.

Titelfoto: Henry Gburek

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