Mann will sich von Marienbrücke stürzen: Feuerwehr und Polizei im Einsatz

Dresden - Ein 49-Jähriger drohte am Freitagvormittag damit, sich von der Marienbrücke in der Dresdner Neustadt zu stürzen.

Der Mann wollte sich von der Marienbrücke stürzen.
Der Mann wollte sich von der Marienbrücke stürzen.  © Holm Helis

Gegen 10.15 Uhr rückten Polizei und Feuerwehr zum Ort des Geschehens an.

Dort angekommen stand der Algerier vor dem Geländer und drohte, in die Elbe springen zu wollen. Polizei und Einsatzleiter der Feuerwehr nahmen Kontakt zu dem Mann auf und versuchten, ihn von seinem Vorhaben abzubringen.

Derweil wurden zwei Rettungsboote der Feuerwehr sowie Einsatzschwimmer vorbereitet, um den 49-Jährigen im Falle des Absturzes retten zu können.

Nachdem das Ansprechen des Mannes zu nichts geführt hatte, wurde er mit einer Bandschlinge gesichert und von den Kräften der Höhenrettung über das Geländer gezogen.

Der Algerier wurde von einem Notarzt betreut und anschließend in ein Krankenhaus gebracht.

Während des gesamten Einsatzes war die Marienbrücke voll gesperrt, teilte die Polizei mit. Auch die Straßenbahnlinien 4, 41 und 46 mussten in dieser Zeit umgeleitet werden.

Gegen 11 Uhr teilten die Dresdner Verkehrsbetriebe auf Twitter mit, dass der Polizeieinsatz zwischen den Haltestellen Anton-/Leipziger-Straße und Kongresszentrum beendet sei.

Insgesamt 30 Kräfte der Feuer- und Rettungswachen Albertstadt, Übigau und Löbtau sowie die Rettungswachen Friedrichstadt und Neustadt waren neben der Polizei im Einsatz.

Normalerweise berichtet TAG24 nicht über Suizide. Da es sich bei dem Vorfall aber um einen Fall handelt, der sich im öffentlichen Raum abgespielt hat, hat sich die Redaktion entschieden, es doch zu thematisieren. Solltet Ihr selbst von Selbsttötungsgedanken betroffen sein, findet Ihr bei der Telefonseelsorge rund um die Uhr Ansprechpartner, natürlich auch anonym. Telefonseelsorge: 08001110111 oder 08001110222 oder 08001110116123.

Titelfoto: Holm Helis

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