OB Hilbert plant Sonntagsshopping zu Dixieland und Stadtfest

Dresden - Nachdem es im vergangenen Jahr, wegen Corona, überhaupt keine verkaufsoffenen Sonntage gegeben hatte, will die Stadt dieses Jahr, wiederum wegen Corona, gleich an vier Sonntagen das Einkaufen erlauben.

OB Dirk Hilbert (49, FDP) will zwei weitere Einkaufssonntage ermöglichen.
OB Dirk Hilbert (49, FDP) will zwei weitere Einkaufssonntage ermöglichen.  © Thomas Türpe

Im Oktober 2020 hatte der Rat bereits zwei stadtweite verkaufsoffene Sonntage im Advent (5. und 19. Dezember) beschlossen.

OB Dirk Hilbert (49, FDP) will jetzt nachlegen und mit zwei weiteren Innenstadt-Einkaufssonntagen das gesetzliche Maximum erstmals seit 2014 wieder ausreizen. Konkret könnte während des Dixieland-Festivals (16. Mai) und zum Stadtfest (22. August) geöffnet werden.

OB Hilbert begründet diese Ausnahme mit der kritischen Lage des Innenstadt-Handels: "Der Lockdown hat zu einer weitgehenden Verlagerung des Kaufgeschehens in den Onlinehandel geführt. Dadurch wird die Struktur der Innenstädte gefährdet."

Das letzte Wort hat der Rat, dort ist mit einem erheblichen Widerstand zu rechnen, das Rathaus rechnet mit Klagen von Gewerkschaften. Zudem müssen beide Veranstaltungen stattfinden dürfen.

Findet das Dixieland-Festival dieses Jahr statt - und stimmt der Rat zu, könnten anlässlich der Mega-Sause sonntags die Läden öffnen.
Findet das Dixieland-Festival dieses Jahr statt - und stimmt der Rat zu, könnten anlässlich der Mega-Sause sonntags die Läden öffnen.  © Oliver Killig/dpa

Wird abgesagt, entfallen auch die Einkaufssonntage. Im vergangenen Jahr verhinderte das Striezelmarkt-Aus ein Extra-Shopping.

Titelfoto: Thomas Türpe

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