Stau-Hölle Dresden: Darum rutscht die Landeshauptstadt in die nervigste Top-Ten der (Verkehrs)-Welt!

Dresden - Im Stau stehen ist nervig. Der stockende Verkehr kostet Pendler Geld, Zeit und Nerven. Besonders in Dresden war dieses Jahr Geduld gefragt.

Stau und Dresden. Das passt, wie beispielsweise hier an der Fetscherstraße.
Stau und Dresden. Das passt, wie beispielsweise hier an der Fetscherstraße.  © Sebastian Kahnert/dpa

Pendler in Dresden haben 2021 deutlich mehr Zeit im Stau verloren als im vergangenen Jahr, Pendler in Leipzig hingegen weniger.

Die Landeshauptstadt kletterte von Platz 28 auf Platz 9 der staureichsten Städte in Deutschland und taucht damit neu in der Top-Ten-Liste auf, wie aus der am Dienstag veröffentlichten Studie des Verkehrsdatenanbieters Inrix hervorgeht.

Leipzig war im Corona-Jahr 2020 noch auf dem 5. Platz und taucht in diesem Jahr nicht mehr in dem Ranking auf.

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Der Studie zufolge brauchte ein Pendler in Dresden durchschnittlich 41 Stunden mehr, um zur Arbeit und wieder nach Hause zu kommen - 25 Stunden mehr als 2020 und 10 Stunden mehr im Vergleich zum Nicht-Corona-Jahr 2019.

Grund für die "Stau-Offensive" sind große Baustellen und Vollsperrungen

Gerade die Bautzner Straße kostet Verkehrsteilnehmer seit geraumer Zeit einiges an Nerven.
Gerade die Bautzner Straße kostet Verkehrsteilnehmer seit geraumer Zeit einiges an Nerven.  © Petra Hornig

Als Grund für die Zunahme des Verkehrs nennt Inrix neben der Aufhebung vieler Corona-Beschränkungen seit Juni 2021 große Baustellen und Vollsperrungen - etwa in der Bautzner Straße.

Sie ist auch die sechstplatzierte unter den 10 staureichsten Straßen in Deutschland.

Deutschlands Stau-Hauptstadt bleibt München. Dort verloren Pendlerinnen und Pendler im Schnitt 79 Stunden.

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Inrix stützt sich auf anonymisierten Daten aus Telefonen, Fahrzeugen und von Verwaltungen. Demnach hat die Verkehrssituation in deutschen Städten im vergangenen Jahr das Vor-Pandemie-Niveau erreicht.

Titelfoto: Sebastian Kahnert/dpa

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