Sachsen: Fünf Krankenhäuser im ländlichen Raum bekommen Finanzspritze

Dresden - Fünf sächsische Krankenhäuser erhalten im nächsten Jahr einen Zuschlag von jeweils 400.000 Euro.

Die Krankenhäuser in Olbernhau und Weißwasser, das Lausitzer Seenland-Klinikum in Hoyerswerda, das Elblandklinikum ‎Riesa und das Kreiskrankenhaus Torgau sollen eine Finanzspritze bekommen.
Die Krankenhäuser in Olbernhau und Weißwasser, das Lausitzer Seenland-Klinikum in Hoyerswerda, das Elblandklinikum ‎Riesa und das Kreiskrankenhaus Torgau sollen eine Finanzspritze bekommen.  © Monika Skolimowska/ZB/dpa

Damit soll die Versorgung im ländlichen Raum abgesichert werden, wie der sächsische CDU-Bundestagsabgeordnete Alexander Krauß am Dienstag erklärte. 

Zuvor hatten sich der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung, die Deutsche Krankenhausgesellschaft und der Verband der Privaten Krankenversicherung geeinigt. 

Demnach sollen die Krankenhäuser in Olbernhau und Weißwasser, das Lausitzer Seenland-Klinikum in Hoyerswerda, das Elblandklinikum ‎Riesa und das Kreiskrankenhaus Torgau eine entsprechende Finanzspritze bekommen.

Menschen im ländlichen Raum haben Anspruch auf erreichbare Krankenhäuser

Fünf sächsische Krankenhäuser erhalten im nächsten Jahr einen Zuschlag von jeweils 400.000 Euro.
Fünf sächsische Krankenhäuser erhalten im nächsten Jahr einen Zuschlag von jeweils 400.000 Euro.  © Monika Skolimowska/ZB/dpa

"Der Sicherstellungszuschlag hilft den Krankenhäusern, die in ‎dünn besiedelten Gebieten die stationäre Versorgung übernehmen", so Krauß. 

Auch die Menschen im ländlichen Raum hätten einen Anspruch darauf, in ‎zumutbarer Entfernung ein Krankenhaus zu finden. ‎

Titelfoto: Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa ; Monika Skolimowska/zb/dpa

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