Hier holen Holzfäller die toten Fichten vom Fels

Sebnitz - Für viele ist ja schon das Wandern am Hang zu anstrengend. Diese Männer haben auch noch Kettensägen dabei! Steffen Knorre (55) und sein Team befreien derzeit das Kirnitzschtal von abgestorbenen Fichten.

Männer am Abhang: Die Baumfäller besprechen die nächsten Arbeiten am Steilhang des Großsteins.
Männer am Abhang: Die Baumfäller besprechen die nächsten Arbeiten am Steilhang des Großsteins.  © Mike Jäger

Steffen Knorre (55) und sein Team befreien derzeit das Kirnitzschtal von abgestorbenen Fichten.

Tausende Bäume sind von der Trockenheit und vom Borkenkäfer angegriffen. Eigentlich bleibt derlei Totholz im Nationalpark fürs intakte Ökosystem liegen. Doch in der beliebten Klamm könnten die "fallenden" Bäume gefährlich für Wanderer und Anwohner werden. Zur Sicherheit startete der Nationalpark Schweiz die größte Baumfällaktion seit Jahren.

Bis Ostern wird entlang einer Strecke von gut zehn Kilometern jede abgestorbene Fichte entfernt. Ein über 70 Meter hoher Kran hebt die Riesen ins Tal, wo sie geschreddert werden. Für die mächtigen Geräte ist die Kirnitzschtalstraße gesperrt. 

Immerhin: Hotels und Gaststätten sind erreichbar, die Kirnitzschtalbahn fährt, Buslinien auch, aber nach geändertem Zeitplan.

Dietrich Butter (64), Chef der Nationalparkverwaltung, ist zuversichtlich, dass der Zeitplan gehalten wird: "Wir hoffen vor allem, dass weder den Arbeitern, die diese schwere Arbeit machen, noch den Besuchern des Kirnitzschtals etwas passiert." 

Steffen Knorre, Dirk Rimbus und Tim Dietze (v.r.) beräumen den steilen Hang von den kaputten Fichten.
Steffen Knorre, Dirk Rimbus und Tim Dietze (v.r.) beräumen den steilen Hang von den kaputten Fichten.  © Mike Jäger

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