Feuerwehr im Großeinsatz: Scheune mit Strohballen brennt lichterloh!

Dresden - In der Nacht zum Sonntag kam es an einer Feldscheune in Sebnitz zu einem Feuerwehreinsatz. Die mit Stroh im Wert von mehreren Tausend Euro bestückte Scheune brannte lichterloh. 

Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot im Sebnitzer Ortsteil Schönach zu Gange.
Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot im Sebnitzer Ortsteil Schönach zu Gange.  © Marko Förster

Kurz nach Mitternacht ging ein Notruf bei der Feuerwehr ein: Die Feldscheune am Nassweg im Sebnitzer Ortsteil Schönach brenne lichterloh.

Als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, bot sich ihnen dann ein Flammenmeer. Etwa 400 Rund- und Quaderballen aus Stroh hatten aus bislang ungeklärter Ursache Feuer gefangen und in der Folge die komplette Scheune in Brand gesetzt.

Jugendlichen war das Feuer in der etwa 320 Quadratmeter großen Scheune aufgefallen. Sie waren es auch, die die Einsatzkräfte alarmierten und auf den Brand aufmerksam machten.

Die herannahenden 61 Feuerwehrleute hatten im Anschluss allerhand zu tun und mussten das Feuer schnellstmöglich unter Kontrolle bekommen, um weitere Folgeschäden zu verhindern.

Doch für die Scheune konnten sie nicht mehr allzu viel tun. Die Einsatzkräfte bauten zwei Wasserleitungen, eine etwa 800 Meter lange aus dem Ortsteil Schönbach  sowie eine etwa 400 Meter lange von der anderen Straßenseite, um Wasser am Einsatzort zu fördern.

Der Feuerwehr gelang es mit erheblichem Einsatz, die Strohballen kontrolliert abbrennen zu lassen. Der umliegende Bewuchs wurde zudem immer wieder abgekühlt, sodass das Feuer nicht auf Bäume und Wiese übergreifen und somit einen noch viel größeren Schaden anrichten konnte.

Sachschaden in hohem fünfstelligen Bereich

Die Scheune brannte vollständig ab.
Die Scheune brannte vollständig ab.  © Marko Förster

Durch das Feuer entstand ersten Schätzungen zufolge ein Schaden in sechsstelliger Höhe. 

Der Wert des eingelagerten Strohs lag dabei etwa bei 5.000 Euro. Bei der niedergebrannten Scheune dürfte der Schaden im hohem fünfstelligen Bereich liegen.

Wie es zu dem Feuer kommen konnte, ist derzeit noch nicht bekannt. Die Polizei hat diesbezüglich die Ermittlungen aufgenommen.

Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Im Einsatz waren Feuerwehrleute der Wachen Sebnitz, Ottendorf und Hertigswalde sowie Altendorf und Ottendorf.

Titelfoto: Marko Förster

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