Spenden sollen kleinen Intensivpatienten am Dresdner Uniklinikum helfen!

Dresden - Ein Unfall, eine Erkrankung - und plötzlich gerät das Leben aus der Bahn. Erst recht, wenn es die Kleinsten trifft. Auf der Kinderintensivstation des Dresdner Uniklinikums liegen täglich bis zu 24 kleine Patienten - oft für Monate. Ihnen und ihren Familien die Zeit angenehmer zu machen, das hat sich der Verein "IntensivZeit" zum Ziel gesetzt.

Nicht immer können Angehörige Zeit am Bett verbringen. Trotzdem soll der Kontakt gewahrt bleiben.
Nicht immer können Angehörige Zeit am Bett verbringen. Trotzdem soll der Kontakt gewahrt bleiben.  © PR

"Gerade in der aktuellen Zeit darf auf der Intensivstation nur eine Besuchsperson bei den Kindern sein. Doch für die Kinder ist es wichtig, in Kontakt zu bleiben mit ihren Eltern, Oma, Opa und den Geschwistern. Das wollen wir ermöglichen", erzählt Vereinsvorsitzende Stefanie Karpinski (38).

Dafür braucht es 6000 Euro, die bis Ende Januar über eine Crowdfunding-Aktion gesammelt werden sollen. Von dem Geld werden zehn Tablets für Videoanrufe und zehn Bluetoothboxen zum Abspielen von Musik und Hörspielen gekauft.

"Geschichten können vom Schmerz ablenken oder beim Einschlafen helfen", meint die ehrenamtliche Helferin. Außerdem soll es einen Gong geben, den die Kinder schlagen, wenn sie die Station verlassen dürfen.

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Nicht nur am Dresdner Uniklinikum hilft der Verein, der im Dezember 2020 aus einer Initiative ehemaliger Patienteneltern und Mitarbeitern hervorging. Er arbeitet überregional und unabhängig, ist auf Spenden angewiesen.

Die fließen zum Beispiel in die Herstellung der Kuscheleule Annika, die Kinder auf der Station bekommen.

Diese süßen Eulen sollen trösten, wollen aber auch bezahlt sein.
Diese süßen Eulen sollen trösten, wollen aber auch bezahlt sein.  © PR

Auch ein Kinderbuch soll dieses Jahr erscheinen. Darin wird kleinen Geschwisterkindern erklärt, was auf der Intensivstation passiert.

Wer den Verein unterstützen möchte, kann auf der Crowdfunding-Plattform "Startnext" für das Projekt spenden.

Titelfoto: Bildmontage: PR (2)

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