Stauseebad Cossebaude bald ein Paradies für Surfer?

Dresden - Ende des Jahres will Vattenfall das Pumpspeicherwerk Niederwartha stilllegen.

Hofft auf einen Rettungsplan noch in diesem Jahr: Cossebaudes Ortsvorsteher Lutz Kusche (53, CDU).
Hofft auf einen Rettungsplan noch in diesem Jahr: Cossebaudes Ortsvorsteher Lutz Kusche (53, CDU).  © Lutz Hentschel

Damit droht noch immer das Aus des Stauseebades. Im Ortschaftsrat Cossebaude konkretisierte die Stadt jetzt jedoch ihre Rettungspläne.

Zentral ist dabei noch immer, dass Dresden mit eigenen Pumpen genug Wasser für einen Freibad-Betrieb im Stausee halten will.

Die Kosten dafür liegen bei etwa 150.000 Euro pro Jahr. Sportbürgermeister Peter Lames (56, SPD) hat zudem weitere Pläne.

Wenn das Pumpspeicherwerk dauerhaft außer Betrieb ist, könnte die komplette Wasserfläche für Surfer, Kanufahrer oder Ruderer zur Verfügung stehen.

Eine Option wäre es zudem, das komplette Werk von Vattenfall zu kaufen.

Konkrete Finanzierungsmodelle fehlen jedoch. Cossebaudes Ortsvorsteher Lutz Kusche (53, CDU) bleibt daher skeptisch:

"Es gibt gute Ideen, doch noch ist nichts in trockenen Tüchern, am Jahresende soll die weitere Planung stehen."

Titelfoto: Lutz Hentschel

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