Trotz Corona: Dresdner Bäder suchen dringend Personal

Dresden - Der nächste Sommer kommt bestimmt. Und dann öffnen auch wieder die Schwimmbäder - der Bäderbetrieb rüstet sich schon dafür. "Wir planen mit einem Start der Freibadsaison Mitte Mai 2021 und haben mit der Suche nach Saisonkräften begonnen", sagt Lars Kühl von den Dresdner Bädern.

Die Arbeiten für das neue Kombibad in Prohlis liegen im Zeitplan. Der Bäderbetrieb hofft, dort im Herbst Eröffnung feiern zu können.
Die Arbeiten für das neue Kombibad in Prohlis liegen im Zeitplan. Der Bäderbetrieb hofft, dort im Herbst Eröffnung feiern zu können.  © Christian Juppe

Rückblick: 2020 musste der Start in die Badesaison wegen Corona um über einen Monat verschoben werden. Was in diesem Jahr ab dem Wonnemonat mit Blick auf die aktuelle Corona-Verordnung geht, steht in den Sternen.

Kühl räumt ein: "Wir befinden uns da in einem großen Dilemma. Vor allem, weil wir zur Absicherung der Freibadsaison rund 40 Saisonkräfte benötigen."

Der Dresdner Bäderbetrieb sucht Rettungsschwimmer, Kassierer und Platzwarte. "Die zu finden, ist jedes Jahr eine große Herausforderung", berichtet Lars Kühl.

Er erklärt weiter: "Wir haben trotz der unsicheren Situation jetzt schon mit der aktiven Suche nach zuverlässigen Saisonkräften begonnen. Wer sich angesprochen fühlt, darf sich gern bei uns bewerben. Die Bezahlung erfolgt übrigens nach Tarifvertrag."

Der Bäderbetrieb hofft, die Besucherzahlen vom Vorjahr in diesem Jahr übertreffen zu können. Insgesamt knapp 230.000 Gäste zählte man damals in den acht Freibädern - trotz Corona, vorgeschriebenen Kapazitätsobergrenzen und einem miesen, verregneten Juni.

2020 war der 1. August der besucherstärkste Tag in den Dresdner Freibädern. Insgesamt 9188 Gäste wurden gezählt in allen Bädern.
2020 war der 1. August der besucherstärkste Tag in den Dresdner Freibädern. Insgesamt 9188 Gäste wurden gezählt in allen Bädern.  © DPA/Robert Michael

Konkurrenz macht sich der Betrieb dabei allerdings selbst: Es wird geplant, im Sommer die Schwimmhallen offen zu halten, um unter anderem den Stau bei den Schwimmlernkursen abzubauen bzw. städtische Angebote umsetzen, die das Defizit für das ausgefallene Schulschwimmen ausgleichen könnten.

Titelfoto: DPA/Robert Michael

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