Uni geht wieder los: Neues Semester in Dresden will mehr Normalität wagen

Dresden - 3G-Regeln im Hörsaal, Hybrid-Vorlesungen, neue Studiengänge: Das Wintersemester 2021/2022 an der TU Dresden hat offiziell angefangen.

Studentinnen und Studenten tragen Mund-Nasen-Schutz während einer Vorlesung. Das wird auch nach der Sommerpause zum Alltag gehören.
Studentinnen und Studenten tragen Mund-Nasen-Schutz während einer Vorlesung. Das wird auch nach der Sommerpause zum Alltag gehören.  © picture alliance/dpa/KEYSTONE

"Grundsätzlich soll in diesem Semester deutlich mehr Präsenz ermöglicht werden, um den direkten Austausch zwischen Lehrenden und Lernenden zu intensivieren", sagt Uni-Sprecherin Anne-Stephanie Vetter.

Für die Studierenden im ersten Semester beginnen am Montag die Einführungswochen. Allgemeiner Vorlesungsbeginn ist erst am 11. Oktober. Die Uni strebt nach so viel Normalität für Seminare und Übungen, wie es die Schutzverordnung in der Pandemie erlaubt.

Die Vorlesungen werden weiterhin meist hybrid oder online stattfinden und zum Nachhören im Portal des Videocampus Sachsen verfügbar bleiben.

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Die Sprecherin: "Im Mittel läuft es in den Übungs- und Seminarräumen auf eine Kapazitätsauslastung von knapp 80 Prozent heraus. In den Hörsälen liegt die Kapazität zwischen 25 und 35 Prozent."

Praktika finden in Vollbesetzung wie im Normalbetrieb statt.

Dr. Larysa Baraban (39) forscht an der TU Dresden. Die Uni strebt an, dass für die Studenten in diesem Wintersemester keine Praktika ausfallen.
Dr. Larysa Baraban (39) forscht an der TU Dresden. Die Uni strebt an, dass für die Studenten in diesem Wintersemester keine Praktika ausfallen.  © Steffen Füssel

Gleich vier neue Studiengänge starten in diesen Tagen. Es handelt sich dabei um Hebammenkunde (Abschluss Bachelor) sowie drei englischsprachige Master-Studiengänge aus Biologie und Wirtschaft.

Titelfoto: Bildmontage: picture alliance/dpa/KEYSTONE/Steffen Füssel

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