Wahlbenachrichtigungen mit falschen Angaben: Tausende Dresdner bekommen nochmal Post

Dresden - In der Stadt Dresden kam es zu einer Wahlpanne, noch bevor die Bundestagswahl überhaupt begonnen hat.

Trotz falscher Angaben in den amtlichen Wahlbenachrichtigungen von bis zu 12.500 Dresdnern bleiben diese gültig. Die Bürger bekommen trotzdem erneut Post.
Trotz falscher Angaben in den amtlichen Wahlbenachrichtigungen von bis zu 12.500 Dresdnern bleiben diese gültig. Die Bürger bekommen trotzdem erneut Post.  © Ove Landgraf

Wie die Stadtverwaltung am Mittwochvormittag mitteilte, wurden in "einigen Wahlbenachrichtigungen" falsche Wahlräume angegeben. In anderen Briefen stand zwar der richtige Wahlraum, jedoch eine falsche Anschrift dazu. Gerade für Hinzugezogene wäre dies eine große Hürde, bei der Bundestagswahl am 26. September ihre Stimme korrekt abzugeben.

Um wie viele falsche Briefe es sich genau handelt, wurde von der Stadt nicht mitgeteilt. Wie jedoch erklärt wurde, handelte es sich dabei um eine technische Panne.

Die Briefe wurden seit dem 23. August verschickt. Es geht um fünf Bezirke mit jeweils maximal 2500 Bürgern, also insgesamt bis zu 12.500 Betroffenen!

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So sind unter anderem in den Wahlbezirken 11501, 11502 und 11601 in der Neustadt falsche Adressen zu lesen. Wer in diesem Bezirk lebt, soll in der 15. Grundschule (Seifhennersdorfer Straße 2a) wählen gehen.

Weiterhin trat der Fehler bei den Wahlbezirken 12400 in der Neustadt (richtiges Wahllokal: 19. Grundschule, Am Jägerpark 5) sowie 52701 in Blasewitz (Ostsächsische Sparkasse, Lauensteiner Straße 34) auf.

Die betroffenen Bürger würden nun erneut Post von der Stadt bekommen, hieß es. In dem neuen Brief soll der korrekte Wahlraum samt Anschrift mitgeteilt werden.

So geht es für die Betroffenen weiter

Die ursprünglich (und fehlerhaft) ausgestellten amtlichen Wahlbenachrichtigungen behalten dennoch ihre Gültigkeit, betonte die Stadt.

"Am Wahltag kann mit der Wahlbenachrichtigung in dem auf dem Informationsschreiben vermerkten Wahlraum gewählt werden", stellte die Stadtverwaltung klar.

Nicht betroffen sei die Briefwahl. "Bereits beantragte Briefwahlunterlagen behalten ihre Gültigkeit." Sie müssen deshalb nicht erneut beantragt werden.

Titelfoto: Ove Landgraf

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