Wohnung in Dresdner Altstadt in Flammen: Mann tot geborgen

Dresden - Großbrand an der Grunaer Straße!

Zahlreiche Einsatzkräfte vor Ort.
Zahlreiche Einsatzkräfte vor Ort.  © xcitepress

Dort brennt seit 16 Uhr eine Wohnung im dritten Stock eines Hochhauses in voller Ausdehnung. 

Die Feuerwehr kämpft mit rund 50 Kameraden gegen die Flammen. 

Bislang wurden sechs Verletzte aus dem Haus gebracht. 

"Der Wohnungsinhaber war noch nicht dabei", so Polizeisprecher Lukas Reumund (43).

Feuerwehrsprecher Michael Klahre (41): "Derzeit wird die Evakuierung des Hauses vorbereitet."


Die Feuerwehr bekämpft den Brand durchs Fenster.
Die Feuerwehr bekämpft den Brand durchs Fenster.  © xcitepress
Wie es zu dem Brand kam, ist bislang unklar.

Update, 14. Oktober, 19.40 Uhr

Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Dresden ist ein Mann ums Leben gekommen. Der Tote wurde während der Löscharbeiten am Mittwochnachmittag aus einer Wohnung des Hauses an der Grunaer Straße geborgen, wie die Polizei mitteilte. 

Warum das Feuer dort ausbrach, war noch unklar. Auch die Identität des Mannes stand noch nicht fest. Die Polizei ermittelt nur zu Todes- sowie Brandursache.

Update, 14. Oktober, 22.13 Uhr

Wie sich später herausstellte, war die Unterkunft völlig zugemüllt. Eben dies wurde dem 58-jährigen Bewohner, der ums Leben kam, möglicherweise zum tödlichen Verhängnis. Als die Retter schließlich zu ihm vordringen konnten, fanden sie ihn bereits mit schweren Brandverletzungen vor. 

Schnell wurde er raus und in den bereitstehenden Rettungswagen gebracht. Doch dort konnte man ihm aber nicht mehr helfen: Das Brandopfer verstarb noch im RTW an seinen Verletzungen.

Elf weitere Bewohner des Hochhauses mussten mit Verdacht auf Rauchgasvergiftungen behandelt werden. Deshalb rief die Feuerwehr auch Alarmstufe MANV 1 (Massenanfall von Verletzten) aus. Glücklicherweise konnten alle diese Betroffenen danach wieder nach Hause entlassen werden.

Bis 18 Uhr dauerten die Löscharbeiten, danach begann die stundenlange Beräumung der Brandwohnung. Insgesamt waren 70 Kameraden und Retter im Einsatz. 

"Warum es gebrannt hat, ist noch unklar", so Polizeisprecher Lukas Reumund (43). Die Brandursachenermittler werden heute ihre Arbeit aufnehmen. 

Titelfoto: xcitepress

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