Mietenfonds für kleine Clubs: So will Dresden die Kulturszene entlasten

Dresden - Die Corona-Krise macht Dresdens Kulturszene schwer zu schaffen.

Stadtrat Michael Schmelich (65, Grüne) fordert vom Rathaus die Rettung der Kulturszene.
Stadtrat Michael Schmelich (65, Grüne) fordert vom Rathaus die Rettung der Kulturszene.  © Norbert Neumann

Die kleinen Clubs, Theater und soziokulturellen Zentren waren die ersten, die schließen mussten, und werden die letzten sein, die zur Normalität zurückkehren können. 

Vielen droht deshalb das Aus. 

Linke, Grüne und SPD im Stadtrat wollen deshalb helfen und fordern vom Rathaus einen Mietenfonds in Höhe von 500 000 Euro.

Mit dem sollen keine Veranstalter bis zu drei Monate Miete gefördert bekommen. 

Voraussetzung: Sie durften wegen Corona keine Veranstaltungen durchführen, haben weniger als eine Million Euro Jahresumsatz und mindestens 24 Veranstaltungen im Jahr 2019 durchgeführt.

Der Veranstaltungsraum darf außerdem nicht mehr als 1 000 Personen fassen und die Miete nicht durch andere Hilfsprogramme ausgeglichen worden sein. 

"Es geht darum, die Infrastruktur zu retten, damit sie auch in Zukunft genutzt werden kann", sagt Stadtrat Michael Schmelich (65, Grüne).

Zur Finanzierung des Fonds soll die Stadt notfalls einen Kredit aufnehmen. 

"Das darf kein Hindernis sein."

Titelfoto: Norbert Neumann

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